Montag, 30. November 2015, 20:36 Uhr

Sinead O'Connor: Wie geht es ihr nach dem Suizid-Post?

Mit einem verzweifelten Facebookpost schockierte Sängerin Sinead O’Connor – wie berichtet – am Sonntagabend Familie und Fans, in dem sie behauptete, „eine Überdosis“ genommen zu haben.

In einer langen, sehr persönlichen Nachricht klagte die 48-Jährige über die schweren Zeiten der letzten Monate und wie sie sich von ihrer Familie alleine gelassen fühlt: „Die letzten zwei Nächte haben mich endgültig kaputt gemacht. Ich habe eine Überdosis genommen. Es gibt keinen anderen Weg Respekt zu bekommen. Ich bin nicht zu Hause, ich bin in einem Hotel, irgendwo in Irland, unter einem anderen Namen…“.

Schließlich trieb sie die bedrückende Situation soweit, eine solche Nachricht zu verfassen, in der sie sich nach Respekt und Aufmerksamkeit sehnt: „Wenn ich diese Zielen nicht posten würde, würden es meine Kinder und meine Familie noch nicht einmal erfahren… Ich könnte hier bereits seit Wochen tot sein und sie würden es gar nicht wissen. Ich bin so eine schreckliche Mutter und Person, dass ich die ganze Zeit alleine verbracht habe. Weinend und heulend, wochenlang.“

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Wie die ‘Daily Mail’ heute berichtete gab die Polizei allerdings Entwarnung. Sinéad wurde in ihrem Hotelzimmer in Dublin wohlauf vorgefunden und bekam medizinische Betreuung. Um ihren psychisch labilen Zustand machte O‘Connor kein Geheimnis. Wie die irische Sängerin Mary Coughlan der „Irish Sun“ berichtete, erwähnte Sinéad ihr gegenüber sogar was sie geplant habe: „Sie sagte mir, dass sie ihrer Familie verkünden wolle was sie vor hatte. Ich fragte sie sofort, ob ich vorbeikommen könne, um sie zu sehen.“ Mittlerweile befindet sich die „Nothing Compares to you“-Interpretin in Sicherheit und wurde in eine Klinik gebracht. (HA)

Foto: WENN.com