Mittwoch, 02. Dezember 2015, 10:45 Uhr

Chris Brown sagt Australien-Tour nach Affront ab

US-Sänger Chris Brown hat nach Ärger mit den Einreisebehörden seine Tournee durch Australien und Neuseeland abgesagt. Einen genauen Grund nannte dessen Tour-Promoter in seiner Mitteilung auf Facebook am Mittwoch nicht.

Chris Brown sagt Australien-Tour nach Affront ab

Nach Medienberichten machten die Einreisebehörden in Australien aber aufgrund seiner Vorbestrafung wegen Gewalt Schwierigkeiten mit dem Visum. Die Frauenministerin meinte schon im September, Leute wie Brown seien in Australien nicht willkommen. Australien hatte aus gleichem Grund dem Boxer Floyd Mayweather dieses Jahr ein Visum verweigert.

Mehr: Braver Junge – Chris Brown zeigt, was er noch kann

Das erste Brown-Konzert hätte am 9. Dezember in Perth an der australischen Westküste stattfinden sollen. «Chris Brown und die Promoter hoffen, dass die Tour in naher Zukunft doch noch stattfinden kann”, schrieb der Veranstalter Castor and Ford. Fans wollten Einwanderungsminister Peter Dutton mit einer Petition umstimmen. “Sein persönliches Leben sollte nicht als Waffe gegen ihn benutzt werden», steht darin. «Er hat jede Menge Fans, die ihn lieben und als talentierten Künstler bewundern und ihn unbedingt sehen wollen.” Die Petition hatte bis Mittwoch gut 4500 Unterschriften.

Der Sänger war 2009 nach einem Angriff auf seine damalige Freundin Rihanna wegen Körperverletzung verurteilt worden. 2014 saß er wegen Handgreiflichkeiten mit einem Mann mehrere Monate im Gefängnis. (dpa)

Foto: WENN.com