Freitag, 04. Dezember 2015, 16:00 Uhr

Charts der Woche: Helene Fischer an der Spitze. Wo sonst?

„Weihnachten“ beherrscht wieder das Bild in den Offiziellen Deutschen Album-Charts, ermittelt von GfK Entertainment. Nach Adeles Rekordstart in der vergangenen Woche reißt Schlagerstar Helene Fischer das Ruder herum und drängt die Britin („25“) an die zweite Stelle ab.

Charts der Woche: Helene Fischer an der Spitze. Wo sonst?

Auch der Dauerseller „Farbenspiel“ (neun) ist weiter in der Top Ten präsent; zudem klettert „Best Of Helene Fischer“ von 47 auf 34. Für den besten Neueinstieg ist aber HipHopper Alligatoah verantwortlich, der auf Rang drei konstatiert: „Musik ist keine Lösung“. Silbermond haben „Leichtes Gepäck“ dabei und schreiten an die vierte Stelle. Ab Mai touren Stefanie Kloß und ihre Jungs wieder durch die Lande.

„Ich hab Polizei“ gibt POL1Z1STENS0HN a.k.a. Jan Böhmermann selbstsicher auf Platz zehn der Single-Charts bekannt. Der Satiriker sorgte mit seiner Rap-Persiflage für ein großes Medienecho und beehrt die Hitliste zum ersten Mal.

Charts der Woche: Helene Fischer an der Spitze. Wo sonst?

Neben der „Stimme“ von EFF (24), dem neuen Projekt von Star-DJ Felix Jaehn und Sänger Mark Forster, sind vor allem Weihnachtslieder tonangebend. „Last Christmas“ von Wham! kehrt auf Position 32 zurück, Mariah Careys „All I Want For Christmas Is You” entert die 45 und Melanie Thorntons „Wonderful Dream (Holidays Are Coming)” geht auf 89 in Erfüllung.

Mit „Catch & Release (Deepend Remix)” des US-Singer-Songwriters Matt Simons (von sieben auf drei) kommt frischer Schwung aufs Podium, das Adele („Hello“) und Glasperlenspiel („Geiles Leben“) weiter anführen.

Die Offiziellen Deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie e.V. ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab und liefern damit ein einzigartiges Bild des deutschen Musikmarktes. Basis der Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Einzelhändlern sämtlicher Absatzwege. Dazu zählen der stationäre Handel, E-Commerce-Anbieter, Download-Portale und Musik-Streaming-Plattformen.

Fotos: Sandra Ludewig