Montag, 07. Dezember 2015, 15:17 Uhr

Cara Delevingne: Probleme mit einem geklauten Pullover?

Hat Cara Delevingne eine Designerin beklaut? Das Model will eigentlich nur Gutes tun – doch muss dafür nun heftigen Gegenwind einstecken. Auf Instagram postete sie ein Foto von sich und ihrer Freundin Adwoah Aboah, auf dem beide Pullis mit der Aufschrift ‘The Future Is Female’ (dt.: ‘Die Zukunft ist weiblich’) tragen.

Cara Delevingne: Probleme mit einem geklauten Pullover?

Ein Link leitet ihre Fans zu der Online-Shopping-Seite ‘Represent’ weiter, wo sie den Sweater für umgerechnet 37 Euro kaufen können. Dazu schrieb sie: “Viele von euch haben mich auf diesen Pulli angesprochen. Deshalb habe ich mich dazu entschieden, ihn zu verkaufen. Die Erlöse gehen an ‘Girl Up’.” Diese Organisation unterstützt die Gesundheit, Sicherheit und Bildung junger Mädchen in Entwicklungsländern. So weit, so gut. Was Delevingne allerdings nicht erwähnte, ist, woher das Design stammt – und prompt hagelte es Kritik. Zwar schrieb sie, dass der Sweater einst 1975 von Frauenrechtlerin Alix Dobkin getragen und von ihrer Partnerin Liza Cowan fotografiert wurde.

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Dass der Pullover aber aus der kreativen Feder von Rachel Berks, Besitzerin der Marke ‘Otherwild’ stammt, verschwieg sie. Das stieß nicht nur der Designerin auf – auch Fans beschweren sich. “Richtig mies von dir, dass du einfach so das Design von @otherwild geklaut hast, eine kleines Unternehmen, welches einer lesbischen Frau gehört – ohne dass du sie erwähnst. Jeder, der das Shirt haben möchte, sollte es von ‘www.otherwild.com kaufen'”, schrieb etwa eine Twitter-Userin.

Berks selbst wandte sich in einem inzwischen wieder gelöschten Instagram-Post an Delevingne selbst. Darin beschuldigte sie die 23-Jährige, das Design gestohlen zu haben und dass sie einen “Mangel an politischen, ethischen und gesetzlichen Grundsätzen unter Beweis” gestellt habe. Bislang hat sich das ‘Burberry’-Model dazu noch nicht geäußert.

Foto: WENN.com