Mittwoch, 09. Dezember 2015, 10:56 Uhr

Harrison Ford rechnet mit der jungen Generation ab

Harrison Ford hat sich über die Generation Y beschwert. Der Schauspieler glaubt nicht daran, dass die Jugend von heute auch nur etwas Positives für diesen Planeten erreichen könne – weil sie es auch gar nicht wolle. Dafür seien die jungen Menschen viel zu selbstbezogen.

Harrison Ford rechnet mit der jungen Generation ab

Im Interview mit dem ‘GQ’-Magazin nahm der 73-jährige Schauspieler kein Blatt vor den Mund und erklärte freimütig: “Denke ich, dass dass unsere Jugend etwas für diese Welt erreichen kann? Nein, nicht wirklich. Zu selbstbesessen. Sie haben gar nicht das Verlangen, die Wahrheit zu suchen. Selfies etwa sind lächerlich. Was ist das für eine Gesellschaft, die sich über die Anzahl von ‘Likes’ oder der Anzahl ihrer Follower in den Sozialen Netzwerken definiert? Es ist eine Katastrophe. Die Selbstbesessenheit frisst unsere Notwendig auf, Antworten zu finden.”

Mehr zu „Blade Runner 2“: Drehbeginn in einem Jahr

Ford gibt jedoch selber zu, in seinen jungen Jahren nicht unbedingt einfach gewesen zu sein. Seinen ersten Vertrag, der immerhin für sieben Jahre bei ‘Columbia Pictures’ angelegt worden war, verlor er, nachdem er mit den Ideen des Studios nicht zufrieden war: “Ich habe anderthalb Jahre davon absolviert und bin dann rausgeschmissen worden, weil sie mich zu schwierig fanden. Ich war mit ihnen sehr unzufrieden. Sie wollten Stars wie in den 50er-Jahren herausbringen. Sie haben mich zum Frisör geschickt, um mir eine Pompadour-Frisur wie Elvis Presley machen zu lassen. Und diese ganze Sch***e für nur 150 Dollar die Woche!”

Foto: WENN.com