Freitag, 11. Dezember 2015, 17:48 Uhr

Sinéad O'Connor: "Ich hau diesen Laden kurz und klein!"

Sinéad O’Connor hat sich mit dem irischen Jugendamt angelegt. Wie die Sängerin auf Facebook schrieb, hätte sie der soziale Dienst letzte Woche als “tadellose Mutter” eingestuft und grünes Licht für ein Treffen mit ihrem Sohn Shane gegeben.

Sinéad O'Connor: "Ich hau diesen Laden kurz und klein!"

Am Donnerstagabend wäre sie dann jedoch gegen ihren Willen im St. Patrick’s-Krankenhaus festgehalten worden. Dies hätte das irische Jugendamt beschlossen, nachdem sich die Sängerin dagegen gewehrt hatte, ihren Sohn nur unter Aufsicht treffen zu dürfen. Die 49-Jährige schilderte den Vorfall folgendermaßen: “Zwei Männer kommen. Sie fangen damit an, mir zu erzählen, was ich sagen darf und was nicht, wenn ich mein Kind sehe. Zum Beispiel soll ich lächeln. Nicht laut heulen, was ich aber tue, als sie mir sagen, dass dies kein Scheiß-Witz ist. Im Ernst. Ich weigere mich. Ich sage, ich will das Krankenhaus verlassen. Dann wurde mir ein Flyer gegeben. Ein Scheiß-Flyer! Und mir wurde gesagt, ich werde gegen meinen Willen festgehalten.”

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Dann wählte die Musikerin noch deutlichere Worte: “Ich bin dazu bereit, diesen Laden und jeden Scheiß-Kerl, der auch nur im Entferntesten dafür verantwortlich ist, dass meinem Sohn und mir das angetan wird, kurz und klein zu hauen. Möge Gott euch vergeben, denn ich werde es nie. Mich kümmert es nicht, wer ihr seid, denn ihr seid Abschaum. Und für mich seid ihr tot.” Die Künstlerin streitet sich im Moment mit ihrem Ex-Freund Donal Lunny sowie ihrem ältesten Sohn Jake um das Sorgerecht für die Kinder Shane (11) und Yoshua (8).

Foto: WENN.com