Freitag, 11. Dezember 2015, 21:48 Uhr

Taylor Swift als "unerträgliche Nazi-Barbie“ beschimpft

Man sollte meinen, dass Akademiker ihren Unmut in einer etwas gewählteren Sprache zum Ausdruck bringen könnten. Nicht so US-Kulturhistorikerin und angebliche „Ikone des Feminismus“ Camille Paglia (68, im Video unten), der Popstar Taylor Swift (25) offenbar so richtig „gegen den Strich“ geht.

Taylor Swift als "unerträgliche Nazi-Barbie“ beschimpft

Die Professorin für Geistes- und Medienwissenschaften an der ‚University of the Arts’ in Philadelphia hat nun gegenüber ‚The Hollywood Reporter’ ihre Ansicht zu der Freundin von DJ Calvin Harris (31) kundgetan. Dabei ließ sie ihrer offensichtlichen Abneigung gegen die Sängerin freien Lauf. Vor allem ihre große, berühmte „Mädchen-Posse“, die Swift ständig mit sich auf der Bühne präsentiere, gehe ihr anscheinend gewaltig auf die Nerven. Sie erklärte verärgert: „Swift sollte ihre unerträgliche Nazi-Barbie-Routine aufgeben, bei der sie Freunde und Promis als Performance-Requisiten hereinrollen lässt.“

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Ihrer Ansicht nach sei das als „exhibitionistisches Übermaß“ zu werten und entspreche überhaupt nicht dem, was „eine wirkliche Mädchen-Posse“ repräsentieren sollte. Deren Idee wäre nämlich eigentlich, „sich beratend zur Seite zu stehen, Erfahrungen auszutauschen und aufregende, innovative gemeinsame Projekte in Gang zu setzen.“ Gemeinsam könnten Frauen in Hollywood sich dann sinnvollerweise auch für gleiche Bezahlung und Geschlechterangelegenheiten engagieren. Damit hätten sie die Möglichkeit, ein „bleibendes kulturelles Zeichen“ in der Gesellschaft zu hinterlassen. Ob sich Taylor Swift diese strengen und zudem doch etwas übertriebenen Worte wohl zu Herzen nimmt? (CS)

Foto: WENN.com