Dienstag, 15. Dezember 2015, 20:41 Uhr

Kurt Russell wettert gegen schärfere Waffengesetze

Kurt Russell fände es “absolut geisteskrank”, die Waffengesetze zu verschärfen. In einer langen Hasstirade machte der 64-Jährige seinen Standpunkt deutlich in Bezug auf Terrorismus und die Forderung, im Zuge dessen die Beschaffung von Waffen zu erschweren.

Kurt Russell wettert gegen schärfere Waffengesetze

Auf die Anmerkung eines Reporters, Terroristen können viel zu leicht an Gewehre und Co. kommen, antwortete Russell: “Und was willst du dagegen tun? Alles verbieten?” Eigentlich wollte der Schauspieler über seinen Film ‘The Hateful Eight’ sprechen, doch das Interview mit Jeffrey Wells vom Online-Portal ‘Hollywood Elsewhere’ nahm eine andere Richtung. Der Reporter wollte von dem berühmten Darsteller wissen, ob der starke Einsatz von Gewalt in Quentin Tarantinos Filmen nach den terroristischen Anschlägen in San Bernardino und Paris unter einem anderen Licht stehen würde. Daraufhin meinte Russell: “Wenn du wirklich glaubst, dass eine verschärfte Waffenpolitik etwas im Kopf eines Terroristen ändern wird, dann bist du bescheuert. Das wahre Problem, das wir gerade haben, ist, dass wir keinen Plan haben, die Dinge zu ändern.” Seine Lösung: potentiellen Tätern stärker die Konsequenzen ihres Handelns aufzuzeigen.

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“Die können sowieso jederzeit leicht ihre Bomben basteln. Also? Sie können jederzeit ein Messer nehmen und dich erstechen. Was willst du da dagegen machen?”, regte sich der ‘Stargate’-Darsteller weiter auf und legte nach: “Die können dich mit Autos überfahren. Was willst du dagegen machen?! Was, was nur?!” Als der Interviewer einwarf, dass viele dennoch für stärkere Waffengesetze plädieren, platzte dem Lebensgefährten von Goldie Hawn völlig der Kragen: “Kontrollen? Damit die Leute sich nicht mehr selbst verteidigen können?! Oh mein Gott, du und ich sind völlig anderer Meinung.” Wenige Sekunden später endete das Interview. Dem Reporter wurde von Russells Agentin erläutert, dass ihr Klient sehr “aufgebracht” sei von dem Austausch.

Foto: WENN.com