Donnerstag, 17. Dezember 2015, 18:18 Uhr

Nicki Minaj: Jetzt hat sie auch noch diese Probleme am Hals

US-Rapperin Nicki Minaj (33) hat wegen eines geplanten Auftritts in Angolas Hauptstadt Luanda den Ärger der Menschenrechtsorganisation ‚Human Rights Foundation’ (HRF) auf sich gezogen. Das ist auf der Webseite der Vereinigung zu lesen.

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Die Musikerin sei eigentlich am Samstag als Gast bei einem ‚Unitel’-Weihnachtsfestival in der afrikanischen Stadt vorgesehen. Das betreffende Unternehmen stehe aber offenbar unter der Führung von Diktator José Eduardo dos Santos. Nun eilt Angola der Ruf voraus, Menschenrechtsverletzungen gegenüber denjenigen zu begehen, die nicht mit dessen unterdrückenden Regierungsstil konform sind. Daher hat nun Thor Halvorssen, Gründer und Kopf der HRF mit Sitz in New York, einen offenen Brief an Nicki Minaj und ihr Management geschrieben. Darin preist er die Rapperin zunächst für ihr großes Engagement für das Wohl von Kindern. Auf der anderen Seite ist er aber besorgt um ihre weitere Vorbildfunktion, wenn sie für den Diktator auftrete: „Millionen Fans sehen auf zu [Minaj], um sich kreativ inspirieren zu lassen.“

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Daher sollte sie eigentlich keinen Grund haben, „Geschäfte mit dem korrupten angolanischen Diktator zu machen und sich in die Gesellschaft der Familie des Machthabers zu begeben.“ Halvorssen hege aber insgeheim Hoffnung, dass sein Brief sie dazu bringe, „die Reise abzusagen.“ Stattdessen wünsche er sich von ihr ein Statement der Solidarität mit denen, die diesen Monat festgenommen wurden, weil sie sich gegen den Führungsstil von dos Santos zur Wehr setzten. Es ist nicht das erste Mal, dass HRF einen Künstler für einen solch kontroversen Auftritt kritisiert. Auch Jennifer Lopez (46) und Hilary Swank (41) wurden vor einigen Jahren zu dem gleichen Problem von der Menschenrechtsorganisation „ermahnt“. Wenn man aber auf einen Schlag so richtig gutes Geld machen kann, schmeißen manche ihre Prinzipien möglicherweise leicht mal über Bord. Ob Nicki Minaj sich noch umentscheiden wird, bleibt abzuwarten…(CS)

Foto: WENN.com