Mittwoch, 23. Dezember 2015, 12:10 Uhr

Madonna empört britische Umweltschützer

Popdiva Madonna verärgert mit ihrem Katzensprung-Flug. Die 57-Jährige, die sich eigentlich auch aktiv für die Umweltorganisation ‘Greenpeace’ einsetzt, wählte für ihre Reise von London nach Birmingham die dekadente Art und Weise: ihren Privatjet – für die gerade einmal 200 Kilometer vielleicht etwas übertrieben.

Madonna empört britische Umweltschützer

Wäre sie mit dem Auto gefahren, hätte sie nur etwa 45 Minuten länger gebraucht. Mit ihrem zwölfsitzigen Jet war sie dagegen eine Stunde und 25 Minuten unterwegs – inklusive An- und Abreise zum und vom Flughafen weg. Ironischerweise handelt die 2007 von Madonna veröffentlichte Single ‘Hey You’ über die globale Erderwärmung. Die schien ihr bei ihrem kleinen Ausflug aber offenbar herzlich egal gewesen zu sein. Laut einer Rechnung der ‘Sun’ verursachte der Star während ihres Flugs etwa 3 Tonnen Kohlenstoffdioxidausstoß, während die Fahrt in einer Stretchlimo nur mit 0,081 Tonnen zu Buche geschlagen hätte.

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Ein Sprecher der Umweltschutzorganisation ‘Friends Of The Earth’ erklärte gegenüber ‘Sun’: “Wir wünschen uns Stars, die auf Privatjets verzichten und nachhaltigere Formen des Reisens wählen.” Laut der Zeitung wäre das Personal am Flughafen von Birmingham bereits vergangene Woche verblüfft gewesen, als die Sängerin den 25-minütigen Flug für rund 13.000 Euro anmeldete.

Foto: WENN.com