Donnerstag, 24. Dezember 2015, 21:39 Uhr

"Lolo - Drei ist einer zuviel": Wie der Sohnematz zum Hindernis wird

Ein Mann, eine Frau. Und der postpubertäre Sohn von ihr. Mit screwballartigem Humor und Sinn für Slapstick, pointierten Dialogen und jeder Menge Herz liefert Julie Delpy mit ‘Lolo – Drei ist einer zuviel’ eine Romantic Comedy mit Hindernissen.

"Lolo - Drei ist einer zuviel": Wie der Sohnematz zum Hindernis wird

Eine die mit viel Witz und Komik von dem gigantischen Chaos erzählt, das entstehen kann, wenn sich eine vielbeschäftigte, alleinerziehende 40-something-Frau in einen unerwarteten Mr. Right verliebt.

Julie Delpy schrieb nicht nur das Drehbuch und führte Regie, sie spielt zudem auch die Hauptrolle an der Seite von Frankreichs Kino-Star Dany Boon („Willkommen bei den Sch’tis“). Neben ihnen brillieren Vincent Lacoste („Asterix & Obelix – Im Auftrag ihrer Majestät“) in der Rolle des tyrannisch- hinterhältigen Lolo sowie die vielfach preisgekrönte Karin Viard („Das Schmuckstück“, „Verstehen Sie die Béliers?“) als Violettes beste Freundin Ariane, die ihr Herz auf der Zunge trägt und den absurden Momenten des Lebens immer mit dem passenden Spruch auf den Lippen begegnet. Mit einem wunderbar typischen Gastauftritt ist zudem auch Karl Lagerfeld zu sehen. Deutscher Kinostart ist am 31. März 2016. Leider liegt noch kein deutscher Trailer vor.

Und darum geht’s: Eigentlich wollte Violette (Julie Delpy) nur ein paar Tage Auszeit mit ihren besten Freundinnen in Su?dfrankreich nehmen. Dort aber läuft ihr Jean-René (Dany Boon) über den Weg – und sie verliebt sich. Hals über Kopf. Und das, obwohl er so gar nicht zu ihr passt. Violette liebt ihr Leben in Paris und ihren Job in der Modebranche, Jean-René dagegen ist ein nerdiger Informatiker und scheint nicht viel mehr von der Welt gesehen zu haben als die Provinz und seinen Computer.

Doch sie ist schon so lange ohne Mann, und selbst ihre Freundinnen raten ihr, es mit ihm zu probieren – was also spricht gegen einen Urlaubsflirt? Überraschenderweise läuft es so gut zwischen den beiden, dass Jean-René noch vor Jahresende nach Paris zieht. Das junge Glück könnte perfekt sein, wäre da nicht: Lolo (Vincent Lacoste), Violettes 19-jähriger Sohn. Der denkt gar nicht daran, sie mit einem anderen zu teilen – und greift dafür zu immer drastischeren Maßnahmen. Von Verleumden bis Vergiften ist Lolo jedes Mittel recht. Lolo ist wahrlich ein Meister seines Fachs, doch Jean-René erweist sich als überraschend standhafter Gegner, der den Kampf um Violettes Herz würdevoll aufnimmt …

"Lolo - Drei ist einer zuviel": Wie der Sohnematz zum Hindernis wird

"Lolo - Drei ist einer zuviel": Wie der Sohnematz zum Hindernis wird

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"Lolo - Drei ist einer zuviel": Wie der Sohnematz zum Hindernis wird

Fotos: NFP