Dienstag, 29. Dezember 2015, 20:45 Uhr

Justin Bieber erzürnt San Francisco

Justin Bieber hat wegen der Promo-Aktion für seine neue Platte Ärger mit der Stadt San Francisco bekommen. Um Werbung für ‘Purpose’ zu machen, waren Graffiti über Gehwege gesprüht worden. Das Pikante dabei: Die weißen Graffiti mit dem Namen des Sängers, dem Albumtitel und dem Erscheinungsdatum ließen sich nicht so einfach durch den Regen wieder wegwaschen.

Justin Bieber erzürnt San Francisco

Stattdessen wurde die Entfernung für die Stadtverwaltung zur kostenspieligen Angelegenheit. Nun schrieb Dennis Herrera, der Staatsanwalt der Stadt, sogar einen offenen Brief an Biebers Plattenfirma ‘Universal Music Group’, in der er sich über den Vandalismus-Akt beschwerte: “Diese verbotene Marketing-Strategie nutzt die Nachbarschaften und den normalen Tourismus unserer Stadt auf illegale Weise aus. Es werden vorsätzlich visuelle Ablenkungen geschaffen, die Fußgänger gefährden. Der Jugend wird das Bild vermittelt, dass Gesetzlosigkeit und Verachtung für öffentliches Eigentum verziehen und unterstützt wird.” Hach, Gottchen!

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Außerdem hätte es laut ‘Billboard’ schon etliche Beschwerden über die Graffitis gegeben, die das ganze Stadtbild verunzieren würden. Der Verantwortliche für öffentliche Bauarbeiten erklärte: “Unsere Bürgersteige in San Francisco sind keine Leinwände für Firmenwerbung, und das haben wir auch klar gemacht.”

Foto: Universal Music