Samstag, 02. Januar 2016, 11:05 Uhr

Tatort: Helene Fischer bringt die Quote nicht nach oben - im Gegenteil

Von den Medien wurden die Spannung seit Wochen hochgeschrieben, doch der neueste ‚Tatort‘ mit Til Schweiger wurde den Quoten-Erwartungen nicht gerecht. 8,24 Millionen waren gestern bei ‚Der große Schmerz‘, dem ersten Teil einer Doppelfolge (die auch am 7. Januar auf DVD als Director’s Cut erscheint) dabei. Nicht schlecht, aber…

Tatort: Helene Fischer bringt die Quote nicht nach oben - im Gegenteil

Mit seinem ersten ’Tatort’ fuhr Schweiger 2013 noch 12,5 Millionen ein, was kurzzeitig als Rekord gefeiert wurde, bis das putzige Paar Axel Prahl und Jan Josef Liefers mit Roland Kaiser 13,13 Millionen sehen wollten. Der gestrige Fall war der dritte für den Hamburger Kommissar Nick Tschiller. „Ein leicht enttäuschender Jahres-Auftakt also für den „Tatort“ und Til Schweiger“, resümierte der Branchendienst ‚Meedia‘. Schweiger sei hinter den Kollegen Ulmen und Tschirner zurückgeblieben, die vor einem Jahr am 1. Januar noch 8,87 Mio. Leute erreicht hatten, heißt es weiter.

„Damit gingen noch einmal fast zwei Millionen gegenüber dem zweiten Fall für Nick Tschiller verloren, der im März vergangenen Jahres noch auf etwas mehr als zehn Millionen Interessenten gekommen war“, schrieb ‚Quotenmeter’.

Tatort: Helene Fischer bringt die Quote nicht nach oben - im Gegenteil

Dennoch verwies der ‚Tatort‘ ‚Das Traumschiff im ZDF auf den zweiten Platz der Tages-Quotenhitliste. 6,81 Millionen sahen da zu.

Neben Rapper Ferris MC spielte auch Helene Fischer mit. Mangels schauspielerische Erfahrung hatte sie nicht viel zu sagen. „Die mordende ‚Eisprinzessin‘ Leyla spricht trotz reichlich Kamerapräsenz nur wenige Sätze“, schreibt ‚filmstarts.de‘ in einem Resümee. „Stattdessen funkelt die russische Ex-Prostituierte (‚Freundin wurde totgefickt, aber ich nicht!‘) einfach durch grüne Kontaktlinsen, durch die ihr kalter Killerblick noch bedrohlicher wirken soll.“

Fotos: NDR/Gordon Timpen