Freitag, 08. Januar 2016, 13:19 Uhr

Jenny Elvers im Dschungelcamp: "Vor allem möchte ich durchhalten"

Moderatorin, Schauspielerin und Ich-Darstellerin gehört zu den Stars der Jubiläumstaffel von ‘Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!’ Im Interview mit RTL plauderte sie darüber, warum sie nach ihrer Big-Brother-Teilnahme vor zweieinhalb Jahren nun in das RTL-Pritschenlager zieht. Hier ein Auszug.

Jenny Elvers im Dschungelcamp: "Vor allem möchte ich durchhalten"

Warum gehen Sie ins Dschungelcamp?
Ich sehe mich in meinen Beruf als Schauspielerin immer auch als Unterhalterin und das Dschungelcamp ist Unterhaltung pur.

Haben Sie keine Probleme damit, dass man Sie im Dschungel ungestylt sieht?
Grundsätzlich habe ich erstmal nichts zu verbergen. Ich muss da keine Sorge haben, dass mir irgendwas Künstliches wegschwimmt oder die angeklebten Fingernägel auf einmal nicht mehr da sind. Natürlich kann man sich vorher die Augenbrauen und Wimpern färben. Das werde ich auch tun, aber ansonsten kann sich die Haut dort mal ein bisschen erholen von dem ganzen Fernseh-Make-Up.

Wie wollen Sie die Dschungel-Aufgaben meistern? Haben Sie da eine Strategie?
Vor allen Dingen möchte ich durchhalten. Ich finde, auf halber Strecke aufzugeben, gilt nicht. Und dann möchte ich natürlich auch meine Ängste überwinden. Aber eine Strategie habe ich nicht. Ich finde, man sollte diese Chance nutzen, um sich so zu präsentieren, wie man wirklich ist. Als Schauspielerin spiele ich vor der Kamera eine Rolle und im Dschungel gibt es dann Jenny Elvers pur.

Jenny Elvers im Dschungelcamp: "Vor allem möchte ich durchhalten"

Kommen Sie in einer Gruppe besser mit Männern oder mit Frauen klar?
Ich weiß aus Erfahrung, dass Männer ganz schön biestig und zickig werden können, wenn sie Nahrungsentzug haben und morgens ihren Kaffee oder ihre Zigarette nicht bekommen. Aber Frauen neigen ja auch gerne mal dazu, zu lästern. Das kennt man ja auch aus den vergangenen Staffeln. Ich bin gespannt auf die Anderen.

Lästern Sie denn auch mal?
Ich lästere natürlich auch mal, aber wir sitzen da alle im gleichen Boot und da finde ich Zusammenhalt sehr wichtig. Wir sind eine Gruppe und da sollte man nicht als Einzelkämpfer versuchen, voran zu kommen.

Wie gehen Sie im Dschungel mit ihren Ängsten und Schwächen um? Können Sie innerhalb der Gruppe und vor laufenden Kameras offen darüber reden?
Das hat immer mit der Stimmungslage zu tun. Grundsätzlich habe ich gar kein Problem damit, zu meinen Schwächen und zu meiner Vergangenheit zu stehen. Grundsätzlich kann mich aber jeder fragen, was er möchte.


Waren Sie und ihr Partner Steffen von der Beeck schon einmal so lange getrennt voneinander?
Nein. Ich habe aber natürlich auch noch meinen 14-jährigen Sohn Paul zu Hause, wo ich aber weiß, dass er sehr gut umsorgt ist. Aber ich glaube, dass es Momente geben wird, in denen ich gerne in den Arm genommen werden würde.

Wie findet es Ihr Sohn, dass sie ins Dschungelcamp gehen?
„Wir haben das zu Hause besprochen, jeder konnte seine Meinung dazu sagen und wir haben alle den Daumen hoch gemacht.“

Haben Sie Angst davor, sich zu den anderen Camp-Bewohnern zu öffnen?
Ich habe oft mit Negativschlagzeilen zu kämpfen. Mit Schlagzeilen, die überhaupt nichts mit meiner Persönlichkeit zu tun haben und oft denke ich, das bin ich doch gar nicht. Das Dschungelcamp sehe ich als Chance, um zu zeigen, wie ich bin.

Was sagen Sie zum Thema Alkohol?
Das ist viel mehr die Außenwelt, die das gerne immer wieder als Thema in den Raum wirft. Aber mein Thema ist das schon lange nicht mehr. Der Aspekt ‚Ich will zeigen, dass ich gesund bin‘ steht jetzt nicht ganz oben auf meiner Liste.

Fotos: RTL/Stefan Gregorowius