Dienstag, 12. Januar 2016, 16:51 Uhr

Dschungelcamp 2016: Steckbrief Rolf Zacher (7)

Die 10. Staffel der RTL-Show ‚Ich bin ein Star – Holt mich hier raus‘ startet am Freitag. Bis dahin stellen wir alle Teilnahmer ausführlich vor.

Dschungelcamp 2016: Steckbrief Rolf Zacher (7)

Diesmal dabei sind Brigitte Nielsen (52), Sänger Jürgen Milski (52), Sänger Menderes Bagci (31), Schauspielerin und Ich-Darstellerin Jenny Elvers (43), TV-Anwältin Helena Fürst (41), Sänger Gunter Gabriel (73), Ex-Talker Ricky Harris (53), Model und Ich-Darstellerin Sophia Wollersheim (28), Ex-„Köln 50667-Darsteller David Ortega (30), Model Nathalie Volk (19), Schauspieler Rolf Zacher (74) und Ex-Fußballer Thorsten Legat (47).

Rolf Zacher wurde 1941 in Berlin geboren, schon und bei seiner Geburt hatte er seinen ersten Auftritt, als er nämlich auf dem Weg ins Krankenhaus im Taxi das Licht der Welt erblickte. Als Sechszehnjähriger absolvierte er auf Wunsch seiner Mutter zunächst eine Bäcker- und Konditorlehre, und verdiente sich später neben seiner Theaterausbildung Geld als zweitbester Rock`n Roll Tänzer Berlins, und zwar in der ersten Diskothek Deutschlands „Big Apple“.

Entdeckt wurde Rolf Zacher durch den Regieassistenten von Peter Lilienthal, dem er zufällig auf der Straße auffiel. Rolf Zacher absolvierte eine Schauspielausbildung an der Schauspielschule „Der Kreis“ (Fritz-Kirchhoff-Schule), sowie an der UFA Schauspielschule unter Else Bongers in Berlin. Pantomime lernte er bei Samy Molcho.

In Berlin gründete er zusammen mit Peter Przygodda eine Studiobühne (das Ein Groschen-Theater). In Hamburg an der kleinen Komödie erhielt er sein erstes Engagement. Auf seinem Filmkonto kann er bisher rund 100 Kinofilme (meist Hauptrollen) und 200 deutsche Fernsehfilme und -serien verbuchen. Meist stellt er mit Berliner Schnauze und Witz Figuren dar, die eher am Rande der Gesellschaft stehen.

Mit der Rolle des Kleinganoven Henry in dem Film „Endstation Freiheit“ (1980) wurde er einem größeren Publikum bekannt, für den er 1982 den Bundesfilmpreis entgegennehmen konnte. Im selben Jahr wurde dem Künstler auch dafür der Charly Chaplin Schuh (Deutscher Darstellerpreis) des Bundesverbandes der Fernseh- und Filmregisseure in Deutschland verliehen.
Seine Biografie, die der Künstler 2002 herausgab, trägt ebenfalls den Titel „Endstation Freiheit“.

Mit den Jahren relativierte sich das Image des einstigen Bösewichts zu einem vielfältig einsetzbaren Charakterdarsteller, dem der Zuschauer immer zugeneigt bleibt und sich eher selber schuldig fühlt, als dem Protagonisten Übles nachzureden, selbst wenn dieser im Film schon mal „zur Knarre greift“. Als Synchronsprecher lieh Zacher seine Stimme unter anderem Nicholas Cage (Arizona Junior, Wild at Heart), Gabriel Byrne (Fräulein Smillas Gespür für Schnee) und Robert De Niro (Hexenkessel).

Dschungelcamp-Steckbrief: Rolf Zacher (7)

Zacher betätigt sich auch musikalisch. So war er Gastsänger bei der Rockband Amnon Düül II und war mit diesen fast ein Jahr auf Tournee. Er spielte und sang auch in dem Musical „Gabba Gabba Hey“ um die US-amerikanische Punkrock Gruppe Ramones eine der Hauptrollen.
Später brachte Zacher unter eigenem Namen mehrere CD heraus, 2008 erschein seine CD „Latest Hits“.

Zu seiner Teilnahme am Dschungelcamp hat der Ur-Berliner natürlich auch eine Meinung und der Kampf um ie Krone steht dabei überhaupt nicht im Vordergrund: „Das Dschungelcamp sehen Millionen von Menschen und das ist es, was mich anturnt…“ Auch mit den schlichten Umständen im RTL-Pritschenlager were er gut zurecvhtkommen, wie Zacher RTL verriet: “Ich habe Zigeunerblut in mir. Früher habe ich in einem Wohnwagen gewohnt, auch während der Dreharbeiten zu meinen Filmen. Das hat mir immer gut gefallen.“

Und wie werden die Zuschauer den Schauspieler im Dschungel erleben? „Vielleicht werde ich so sein, wie man mich noch nie gesehen hat. Ich war schon immer ein Schlichter, wenn Leute sich geprügelt haben. Ich versuche, den Menschen zu helfen, indem ich ihnen Tipps gebe.“

Fotos: RTL/Stefan Gregorowius