Dienstag, 12. Januar 2016, 13:36 Uhr

Golden Globes: Mel Gibson wie ein Aussätziger behandelt?

Mel Gibson war offenbar kein gern gesehener Gast bei den diesjährigen ‘Golden Globes’. Der 60-Jährige präsentierte zum ersten Mal seit 2010 einen Award bei der Preisverleihung, doch eine freudige Wiedersehensfeier blieb leider aus.

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Stattdessen musste sich der Schauspieler fiese Sprüche von dem Moderator des Abends, Ricky Gervais, anhören und musste seine Zeit an der Bar hinter der Bühne absitzen, anstatt an einem der Tische vor der Bühne. Der Grund für die reservierten Haltungen gegenüber dem ‘Braveheart’-Darsteller? Gibson fiel in den letzten Jahren immer wieder negativ auf, neben Trunkenheit am Steuer, schockierte er vor allem mit frauenfeindlichen, antisemitischen und rassistischen Aussagen in der Öffentlichkeit. Ein Insider berichtete dem Online-Magazin ‘Radar’: “Mel war mit seiner Freundin Rosalind Ross die meiste Zeit an der Bar. Es wurde sehr komisch und angespannt hinter der Bühne, weil es so wirkte als wolle niemand mit ihm reden. Mel wurde in der letzten Minute als Laudator eingeladen und wollte einen Tisch kaufen aber es waren keine mehr übrig. Wenn Mel dachte, dass er mit offenen Armen zurück begrüßt werden würde, hat ihn Sonntagnacht definitiv wachgerüttelt. Rassistische und Antisemitische Kommentare abzugeben wird nicht vergessen.”

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Der Moderator Gervais setzte aber noch einen drauf und sprach den Schauspieler direkt auf die Skandale der letzten Jahre an und fragte ihn, was denn “eigentlich zur Hölle Zuckerti**e” bedeute. Gibson hatte dieses Wort für eine Polizistin verwendet, die ihn 2006 wegen Trunkenheit am Steuer festgenommen hatte.

Foto: WENN.com