Freitag, 15. Januar 2016, 21:27 Uhr

Emma Watson unter Beschuss

Briten-Schnuckelchen Emma Watson erntet ordentlich Kritik für ihr Tribut an Schauspielkollegen Alan Rickman. Als sie, wie viele andere Schauspieler auch, Abschiedsworte an den verstorbenen “Harry Potter”-Darsteller richtete, entschied die 25-Jährige sich für ein Bild und ein Zitat Rickmans.

Emma Watson unter Beschuss

Auf ihrem Twitteraccount veröffentlichte sie das besagte Bild, das Zitat lautete: “Es ist nichts falsch daran, ein Feminist als Mann zu sein, ich glaube, es dient unserem gemeinsamen Vorteil”. Die Schauspielerin setzt sich schon immer für die ‘Vereinten Nationen’ als Sonderbotschafterin für Geschlechtergleichheit ein. In Rickman fand sie darin anscheinend einen Gleichgesinnten, doch ihre Social-Media-Community hat kein Verständnis für die geteilten Worte. Ganz im Gegenteil – ihr Post löste teilweise extreme Reaktionen aus, vor allem beschwert wurde sich darüber, den Tod des Filmstars für die eigenen Zwecke auszunutzen und die eigene Philosophie zu verbreiten. Anscheinend kann man es niemandem Recht machen und aus einer gutgemeinten Geste wird ein Shitstorm.

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Auch auf Facebook äußerte die 25-Jährige ihr Beileid, da schrieb sie allerdings: “Ich war sehr traurig, als ich heute von Alans Tod gehört habe. Ich fühle mich so geehrt, mit so einem tollen Mann und Schauspieler Zeit verbracht haben zu dürfen. Ich werde unsere Gespräche vermissen. Ruhe in Frieden, Alan. Wir lieben dich.” Und gegen diese Worte hatte bislang auch noch niemand etwas auszusetzen.