Freitag, 15. Januar 2016, 12:24 Uhr

Katy Perry: Streit um Graffiti-Kleid geht in nächste Runde

Der Graffiti-Streit um ein Kleid von Katy Perry geht in die zweite Runde. Der Künstler Joseph Tierney, der sich Rime nennt, hatte im November eine Klage wegen Urheberrechtsverletzung gegen den ‘Moschino’-Chefdesigner eingereicht und behauptet, dass Jeremy Scott eines seiner Kunstwerke kopiert hätte, dass er 2012 für eine Kunstorganisation in Detroit, Michigan, angefertigt habe.

Katy Perry: Streit um Graffiti-Kleid geht in nächste Runde

Das Graffiti habe er dann in der Herbst-/Winterkollektion 2015 des Labels wiederentdeckt. Auch in weiteren Designs der Kollektion will Tierney seine Kunst entdeckt haben. So sollen Katy Perry und Scott selbst an dem Gala-Abend Stücke getragen haben, die mit Graffitis von ihm versehen waren. Scott verlangte damals, dass der Fall zu den Akten gelegt wird, da die Designs “von einem Graffitikünstler ausgesucht und angefertigt wurden”, dies soll unabhängig von ihm passiert sein. Tierney fordert von ‘Moschino’, die Klamotten, die mit seinen Graffitis versehen wurden, nicht weiter zu verkaufen sowie Schadensersatz für den Kunst-Klau.

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In dieser Woche fanden laut ‘Page Six’ erste Anhörungen in Los Angeles statt, soweit gab der Richter grünes Licht für eine Fortsetzung. Am 23. Mai sollen beide Parteien nun noch einmal vor Gericht erscheinen, um den Fall zu klären.

Foto: WENN.com