Sonntag, 17. Januar 2016, 20:38 Uhr

PVRIS: Feiern sie nun auch hierzulande endlich ihren Durchbruch?

Die Elektro-Rock-Pop-Band PVRIS (wird „Paris“ ausgesprochen) aus Boston wurde von uns bereits 2014 vorgestellt. Das Trio, das aus der charismatischen Frontfrau Lyndsey Gunnulfsen (Lynn Gunn), Gitarrist Alex Babinski und Bassist Brian MacDonald besteht, veröffentlichte ihr geniales Debütalbum ‚White Noise’ bereits im November vor zwei Jahren.

PVRIS: Feiern sie nun auch hierzulande endlich ihren Durchbruch?

Erst jetzt erhält es aber in der Musikwelt – wie es scheint – endlich die verdiente Anerkennung, die ihm gebührt. In den USA feiert die Band derzeit ihren Durchbruch und gab vor Kurzem bei der Late Night-Show ‚Jimmy Kimmel Live’ ihr Fernsehdebüt. Dort performten sie ihre Hits ‚My House’ und ‚White Noise’. Außerdem werden sie als Vorgruppe bei der diesjährigen ‚Wintour Is Coming’-USA-Tour von Fall Out Boy spielen. Und auch in Deutschland stehen dieses Jahr alle Zeichen auf einen musikalischen Durchbruch. Das Trio wird im April ebenso in Deutschland (Hamburg, Berlin und München) Konzerte geben, wobei die Tickets ziemlich begehrt sind. Grund genug, die vielversprechende Band hier noch einmal zu präsentieren. Letztes Jahr erregte PVRIS nicht nur mit ihrer Musik Aufmerksamkeit, sondern füllte auch die Schlagzeilen, als sich Frontfrau Lyndsey Gunnulfsen als lesbisch outete.

Jede Menge neue Musik gibt’s auch hier!

In einem BBC-Interview verriet sie auch, warum sie damit an die Öffentlichkeit ging: „Ich hatte nie ein Vorbild bei dem ich sagen konnte: oh, diese Person ist in Ordnung und sie ist lesbisch. Wenn ich das für jemanden sein kann, dann ist das der Grund, warum ich mich geoutet habe.“ Bei der Band wird in Zukunft aber wohl weniger die sexuelle Orientierung im Vordergrund stehen, als ihre tolle Musik. Ein zweites Album soll bereits in Arbeit sein. Dabei werde unter anderem auch wieder das Thema des Übernatürlichen von ‚White Noise’ fortgesetzt, wie Lyndsey Gunnulfsen gegenüber ‚Rocksound.tv’ verriet: „Ja, ich denke, dass das etwas sein wird, mit dem wir weitermachen. Aber ich glaube, dass ich auch andere Themen behandeln werde. Ich will unterschiedliche Dinge erschaffen, nicht nur das eine oder das andere. Wir werden nie zweimal das gleiche Album machen aber es wird definitiv trotzdem kathartisch und düster […]. Ich weiß nicht, ob wir jemals eine fröhliche Platte schreiben könnten.“ Das eine kann man wohl sicher feststellen: Von PVRIS wird man auf jeden Fall in Zukunft noch so einiges hören…(CS)