Montag, 18. Januar 2016, 23:59 Uhr

Dschungelcamp Tag 4: Prostituierte, Irrenanstalt und Menderes' Krankheit

Heute Abend gab es die vierte Folge von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ 2016 bei RTL. Wir fassen zusamen, was u.a. zu sehen war. Helena, die Fürstin aus „Snake Rock“ muss wieder ran!

Dschungelcamp Tag 4: Prostituierte, Irrenanstalt und Menderes' Krankheit

Bereits zum vierten Mal haben die TV-Zuschauer Helena, die TV-Anwältin mit dem großen Gerechtigkeitssinn, in eine Prüfung geschickt. Die war aber gar nicht  sauer: “Ich hab Sendezeit, ich hab Presse, ich hab Aufmerksamkeit!”

Ihre Gegnerin aus dem „Base Camp“ ist Jenny Elvers. Beim Dschungelduell „Das große Kribbeln“ wollen beide Kontrahentinnen auf Sieg spielen und die sechs Sterne der Prüfung holen. Bei dieser Prüfung stehen Jenny und Helena jeweils einzeln in einer Vorrichtung. Ihre Köpfe, Arme und Beine stecken jeweils in Acrylglas-Boxen. Diesen sind verschiedene Tierarten zugeordnet, die sich alle auf einem Spielfeld wiederfinden. Es besteht aus 20 Feldern (19 mit Tier-Symbolen – Huntsman-Spinne, Schlammkrabbe, Grille, Python, Wüstenskorpion, Kakerlake, Ratten – und ein Ziel-Feld). Beide haben einen Würfel in ihrer rechten Arm-Box. Darauf sind die Zahlen von 1 bis 3 angegeben.

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Die erste Dschungelcamperin würfelt und der Ranger verschiebt die Figur auf dem Spielfeld auf das jeweilige Feld. Entsprechend des gewürfelten Symbols werden dann die Tierarten in die Box der Spielerin eingefüllt. Zusätzlich bekommt die Dschungelcamperin eine Quizfrage zu der abgebildeten Tierart gestellt. Kann sie diese richtig beantworten, gewinnt die Spielerin einen Stern. Wer zuerst das Ziel-Feld erreicht, gewinnt dieses Duell und die Sterne, die er bis dahin erspielt hat. Die Verliererin bekommt nichts, ihre Sterne verfallen. Gewinnerin von vier Sternen ist schließlich Jenny! Helena Fürst ist dann nur noch panisch zwischen all dem Viehzeug: „Raus hier, bitte! Raus…“

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Was sonst noch passierte im RTL-Pritschenlager:
Rolf Zacher pinkelt auf die Klo-Brille, Intelligenz-Bolzen David Ortega geht Gunter Gabriel (der daraufhin mal wieder raus will) an und: Die Camps werden zusammengelegt! Die beiden Pritschenlager werden zusammengelegt. Alle „Snake Rock“-Camper machen sich auf den Weg zum „Base Camp“. Während die VIPs durch den australischen Urwald laufen, bekommt das „Base Camp“ Jennys hart erkämpftes 4-Sterne-Abendessen und beginnt eifrig zu kochen. Kurz bevor das Essen fertig ist, kommen die Neuzugänge an. Kaum ist das große Hallo verklungen, ruft „Base Camp“-Teamchef Ricky sein Team zusammen: „Wir haben das Essen verdient. Wir essen unser Essen wie geplant und danach können sie das Feuer nutzen und für sich kochen!“ Einhellige Zustimmung. Jenny: „Es ist nur fair, die haben verloren! Ab morgen sind wir ein Team!“

Gunter und der Schuss der Hure: Gunter Gabriel öffnet gegenüber Ricky und Sophia sein privates Nähkästchen: „Ich war mal zwei Jahre mit einer Prostituierten verheiratet. Das war dramatisch, weil da zwei Welten aufeinandertrafen. Sie war natürlich crazy, aber irgendwann habe ich mich in sie verliebt. Heute kann ich darüber lachen, aber damals habe ich gelitten. Einmal, da hat sie es übertrieben und fragte ‚willst du mich jetzt heiraten oder nicht?‘ Und ich sag‘: ‚Wie komme ich dazu?‘ Und da hat sie aus dem Nachtschrank einen Revolver geholt, der geladen war, mir an den Schädel gehalten und hat abgedrückt.”

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Weiter erzählt er: “Die Kugel kam nicht – das war überhaupt die Sensation. Da bin ich ausgerastet und habe ihre ganze Bude kaputt geschlagen. Sie hat einen Not-Knopf zu Polizei gehabt und dann kamen die Bullen. Gegenüber vom Bahnhof war damals so ein Weizenfeld und da bin ich reingeflüchtet und die Bullen mit einem Hund hinterher. Und dann lag ich da: Warum tust du dir das an, Gabriel? Wir haben doch so viele schöne Mädchen im Dorf! Ich liebe sie!“

Gunter packt weiter aus und berichtet Jenny einen weiteren Schwank aus seinem Leben: „Ich war ja mal mit einer Hure verheiratet, und ich war mal in einer Beklopptenanstalt, weil ich die mal auf der Autobahn gejagt habe, weil ich sie mit einem Mann im Bett erwischt habe. Sie wollte aber nicht anhalten.“ Jenny gibt zu „Ich glaube, ich würde auch versuchen, nicht anzuhalten!“ Gunter: „Ich war außer Rand und Band damals, auch weil ich da unter Drogen stand. Sie hat als Frau ziemlich viel Koks genommen und Heroin – und ich habe das auch genommen, weil es auf dem Tisch stand. Auf jeden Fall bin ich ihr dann hinten reingefahren, um sie anzuhalten. Vorne überholt und dann Vollbremsung und dann war der ganze Wagen viereckig. Sie hat dann die Polizei gerufen. Ich war außer Kontrolle.”

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Gunter weiter: “Dann habe ich jeden Tag zur Therapie gemusst. Nachmittags kam dann immer eine Frau rein und sagte: ‚Fick‘ mich. Bitte fick mich‘ und eine andere kam dahinter: ‚Mich auch, mich auch‘. Das ist doch eine super Geschichte, oder?“ Ja, isses Gunter.

Thorsten nimmt sich am Lagerfeuer erneut Menderes zur Brust: „Hast du überhaupt die Absicht dich zu ändern? Ohne Scheiß jetzt. Willst du dich ändern, oder willst du so bleiben dein ganzes Leben lang. So wie du jetzt bist! Was würdest du gerne ändern, um glücklicher zu sein?“ Menderes gesteht ehrlich: „Ich hätte gern nie diese Krankheit bekommen, dann könnte ich vielleicht mit allem besser umgehen. Ich hab‘ Colitis Ulcerosa.“ Helena gesellt sich dazu und klärt auf: „Das ist eine Darmkrankheit, die ist chronisch entzündlich und davon kriegst du echt massive körperlich Beschwerden.“ Menderes ergänzt: „Man verliert halt Blut. Ich habe das Ende 2004 aus dem Nix bekommen. Das hat auch meine Psyche so ein bisschen heruntergezogen. Ich habe mich so wie in einem Gefängnis gefühlt. Ist doch klar, dass man sich isoliert, wenn die Krankheit aktiv ist. Wenn die aktiv ist, dann kommst du nicht raus.”

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Menderes fährt fort: Du musst dir vorstellen, du hast über die Hälfte deines Blutes verloren, musst ins Krankenhaus, bist fast einen Monat im Krankenhaus. Oder du kommst gar nicht mehr aus dem Haus, weil du immer auf der Toilette sitzt. Ihr merkt ja, ich bin hier fitter als sonst. Die Leute haben sich bei DSDS auch gewundert, da war ich im Gesicht ja so voll aufgedunsen.”

Dies, so Menderes, sei durch das Cortison bedingt gewesen. Ich brauche Leute um mich, die sagen, du kannst alles schaffen. Ich brauche keine unnötigen Leute, die sagen, du kannst das nicht. Ich habe die Krankheit seit über zehn Jahren und das war ein langer Leidensweg.“ Thorsten: „Ich sage dir noch mal: Du liegst mir am Herzen, du bist interessant und bleib‘ einfach so, wie du bist. Gut, mein Freund?“ Später resümiert Thorsten im Dschungeltelefon: „Er ist wie ein Junge, der ein ganz wunderbares Herz hat, aber eingeschüchtert ist bis zur Kopfspitze.“

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Fotos: RTL ‚Alle Infos zu ‚Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!‘ im Special bei RTL.de.