Bobbi Kristina Brown "hätte nicht sterben müssen"

Dienstag, 19. Januar 2016, 19:20 Uhr

Es gibt seriöse Ärzte und dann gibt es solche, die man unter den Begriff „Kurpfuscher“ fasst. Unter welche Kategorie wohl US-Hexen-„Doktor“ Jollie Harris III. fällt? Laut ‚Radar Online’ behauptet der nun, dass er die verstorbene Bobbi Kristina Brown (†22) noch hätte retten können.

Bobbi Kristina Brown "hätte nicht sterben müssen"

Dazu stellt er die abenteuerlichsten Thesen auf. Seiner Ansicht nach wäre der Tod der Tochter von Whitney Houston am 26. Juli 2015 als „Mord aus Habgier“ zu qualifizieren: „Laut meiner Meinung wurde sie „[mit voller Absicht] eingeschläfert. Keiner sollte die Erde auf die Weise verlassen, wie es ‚Prinzessin’ Bobbi Kristina musste. Das ist unmenschlich.“ Offenbar sei Harris von Whitney Houstons Patentochter Brandi Burnside und deren Gatten MaxLux engagiert worden, um Bobbi Kristina zu helfen, als diese im Koma lag.

Der Betreiber der ‚Feed God’s Sheep Missionary Church’ in Los Angeles machte sich dann auch gleich nach Georgia auf den Weg. Seine Medizin: „Zwei Gallonen von Säften, die aus diversen Kräutern, Samen und Ölen“ bestanden. Er verriet: „Die sollten sie von innen und außen heilen.“ Anscheinend hätte sich Bobby Brown (46), Vater der verstorbenen 22-Jährigen mit diesen unkonventionellen Methoden einverstanden erklärt. Er wollte alles ausprobieren, was möglich war. Harris behauptet weiter, dass er Bobbi Kristina dann sehen durfte. Ganz im Gegensatz zu dem, was berichtet wurde, wäre sie aber „nicht im Koma gewesen…sie hatte motorische Fertigkeiten! Sie atmete von ganz alleine“, so der Hexen-„Doktor“. Und es wird noch besser. Harris gibt nämlich weiter zu Protokoll, dass Bobbi Kristina Geräusche machte und sich bewegte: „Sie richtete sich ganz wenig von ihrem Kissen auf und starrte mich an.“

Er soll schließlich motiviert gewesen sein, sie wieder ganz gesund machen zu können. Anscheinend wurde eine Behandlung aber von Bobbi Kristinas Tante Pat Houston und einigen Krankenhausärzten abgelehnt. Er verkündete: „Es wurde gesagt, dass Bobbi Kristina als Querschnittsgelähmte nicht weiterleben wollte. Sie hätte nicht leben wollen, wenn sie nicht singen oder tanzen oder performen hätte können, wie sie es normalerweise machte.“ Jetzt müsse Jollie Harris mit dem Gedanken leben, dass er sie als einziger noch hätte retten können, so der selbsternannte „Doktor”. Eine abenteuerliche Geschichte! Da scheint jemand wohl auf Kosten anderer seine 15 Minuten Berühmtheit zu suchen… (CS)

Foto: WENN.com