Dienstag, 19. Januar 2016, 23:58 Uhr

Gunter Gabriel will nicht mehr: Hier verlässt er das Dschungelcamp

Immer hat er es angekündigt und am fünften Tag im Dschungelcamp macht er schließlich ernst! Gunter Gabriel zieht die Reißleine. Er hat genug vom Pritschenlager und ruft den berühmten Satz „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“

Gunter Gabriel will nicht mehr: Hier verlässt er das Dschungelcamp

Die Hitze, Reis und Bohnen, die harte Pritsche, die Mitcamper und der Dschungel – alles wurde dem Country- und Schlagersänger zu viel! Im Camp tritt Gunter vor seine Mitstreiter: „Ich will mich von euch verabschieden, ich bin am Ende. Deshalb bleiben unsere Bekanntschaft und vielleicht sogar unsere Freundschaft erhalten. Aber ich muss mich schützen. Ich weiß, dass ich schon über meine Grenzen gegangen bin – was ich nicht vermutet habe. Ich muss jetzt aber an mich denken. Bei aller Leidenschaft muss ich jetzt daran denken, dass ich nicht kaputt gehe. Ich komme ja gar nicht mehr richtig den Weg hier hoch. Ich versuche es immer, aber ich fühle mich total kaputt.“

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Gunter Gabriel will nicht mehr: Hier verlässt er das Dschungelcamp

Camp-Philosoph David Ortega, der den Sänger tags zuvor noch heftig attackiert hatte: „Du bist für mich ein großer Mann, bleibe so wie du bist.“ Rolf Zacher: „Ich verstehe dich total.“ Gunter zu David: „Nebenbei gesagt, ich achte dich auch, auch wenn du manchmal in falschen Schubladen rumkramst, aber das ist ja dein Leben und dein Land und deine Eltern, die dich erzogen haben. Und ich wünsche dir viel Erfolg, was immer du tust.“ Und zur bisher eher farblosen Nathalie Volk: „Du Süßeste, Frucht aller Früchte. Du erinnerst mich an meine Töchter.“

Dann zu Camp-Mutti Brigitte Nielsen: „Du warst für mich die Königin. Die Stärkste.“ Und zu Ricky: „Er tut mir leid, dass ich mich so blöd verabschieden muss, aber ich muss mich retten.“

Gunter Gabriel will nicht mehr: Hier verlässt er das Dschungelcamp

Gunter: „Ich bin erlöst, ich bin Gott sein Dank erlöst. Das eine ist der Wille und das andere ist der Körper. Ich will den 100-Meter-Lauf in acht Sekunden laufen, aber ich schaffe es nicht.“ Und weiter zu allen Campern: „Ihr habt mich auch dazu gebracht, dass ich mich verabschiede, weil ihr so vital geworden seid mit der Zeit. Daran messe ich mich: Ich bin altersmäßig noch sechs Jahre entfernt von Udo Jürgens, der einfach umfiel, das ist mir immer im Gedächtnis. Es kann ganz plötzlich kommen. Um darum habe ich gedacht, ich muss die Reißleine ziehen. Und ich möchte natürlich noch ein paar Jahre machen. Kreativ machen. Ich bin ein Malocher. Ich muss über mein eigenes Ego meinen Weg gehen. Leck mich am Arsch. Ich muss nach Hause, sonst gehe ich kaputt.“

Gunter Gabriel will nicht mehr: Hier verlässt er das Dschungelcamp

Und weiter sagte er zum Stehaufmännchen Menderes: „Ich hoffe, du bekommst eine große Karriere hin. Wenn du Ratschläge brauchst, dann rufe mich an.“ Und zu Jürgen Milski: „Wenn du mal einen guten Song brauchst, dann rufe mich an. Ich habe nämlich einen.“ Dann ruft er den berühmten Satz „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ und packt seine Sachen. Sein Kopfkissen bekommt Nathalie. Gunter: „Ich hätte nie gedacht, dass ich so lange durchhalte. Schon am zweiten Tag wollte ich flüchten.“ Dann verlässt der Country- und Schlagersänger als erster Kandidat der 10. Jubiläumsstaffel das Pritschenlager…

Verstimmung bei RTL um Gunter-Gabriel-Auszug: RTL wollte bis zum Dienstagabend ein Geheimnis um den Auszug des Countrysängers  machen. Lange vor der Ausstrahlung der Sendung ‘Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!’ sickerte allerdings durch, dass Gabriel das Camp nach nur gut drei Tagen verlassen habe – angesichts der rund 300 Menschen, die die Produktion für die Firma ITV im Nordosten Australiens betreuen, ist so ein Informations-Leck auch kein Wunder.

Gunter Gabriel will nicht mehr: Hier verlässt er das Dschungelcamp

Die ‘Rheinische Post Online’ (‘RP Online’) berichtete heute Morgen als erstes Medium, dass der 73-jährige Gabriel um 6.45 Uhr deutscher Zeit mit dem Code-Satz “Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!” seinen Dschungelabgang herbeigefleht haben soll. Die Nachricht verbreitete sich allerdings schnell in Medien und sozialen Netzwerken. Fast jeder, der sich für die Ereignisse im Camp interessiert, wusste von Gabriels Auszug.

Der Sender blieb trotz der vielen Berichte bei der Geheimnistuerei.  RTL wollte – so schien es – den Spannungsaufbau seiner abendlichen Sendung und der in diesem Zusammenhang aus wirtschaftlichen Gründen wichtigen Einschaltquote nicht gefährden. Aus RTL-Kreisen war am Dienstag zu hören, dass der “Ärger” groß gewesen sei. Die Chance, den Verräter auszumachen, wurde jedoch als gering bewertet. Denn: In Zeiten moderner Vernetzung ist die Wahrscheinlichkeit, eine halbwegs interessante Information über einen halben Tag zu retten, gering. (KT/dpa)

Fotos: RTL ‚Alle Infos zu ‚Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!‘ im Special bei RTL.de.