Freitag, 22. Januar 2016, 23:03 Uhr

Frederick Lau im Ganovenstück "Schrotten!"

Am 5. Mai kommt eine neue Krimikomödie in die deutschen Kinos. In einer der Hauptrollen Frederick Lau, der letztes Jahr mit seiner Hauptrolle ‘Victoria’ für mächtig Wirbel in der deutschen Kinolandschaft sorgte.

Frederick Lau im Ganovenstück "Schrotten!"

Lucas Gregorowicz (u.a. Tatort, Polizeiruf 110, Unsere Mütter, unsere Väter) spielt den Karrieristen, mit dessen wohlfeilen Leben es bald vorbei sein soll. Nach seinem Oscar-nominierten Kurzfilm ‘Raju’ nimmt sich Max Zähle mit seinem Langfilmdebüt einer skurrilen und von uralten Traditionen geprägten Kultur an: den Schrotthändlern. Der Kinospass gibt einen Einblick in das manchmal etwas verschrobene, aber immer liebenswerte Milieu der „Schrottis“ und erzählt die Geschichte einer Familie, die sich zusammenraufen muss, um nicht unterzugehen.

Leider gibt’s derzeit noch keinen Trailer.

Frederick Lau im Ganovenstück "Schrotten!"

Und darum geht’s: Mirko Talhammer (Lucas Gregorowicz) ist fassungslos, als zwei sonderbare Typen in seinem feinen Hamburger Versicherungsbüro auftauchen und ihn per Kopfnuss daran erinnern, wo er eigentlich herkommt: von einem Schrottplatz in der Provinz. In dieser Welt zählt nicht die große Karriere, hier sind andere Dinge wichtig: das Schrotten, die Familie und ab und zu eine gepflegte Schlägerei. All das hatte Mirko hinter sich gelassen, doch sein Vater macht ihm noch im Tod einen Strich durch die Rechnung und vererbt ihm den heruntergewirtschafteten Schrottplatz – zusammen mit seinem Bruder Letscho (Frederick Lau).

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Denn der ist immer noch stinksauer, dass Mirko den Clan damals im Stich gelassen hat. Schnell wird den Brüdern allerdings klar, dass die Talhammers nur eine Zukunft haben, wenn sie sich zusammenraufen und den letzten waghalsigen Plan ihres Vaters gemeinsam verwirklichen:
einen Zugraub im ganz großen Stil! Der Coup an sich ist schon ein Himmelfahrtskommando, doch dann kriegt auch noch Kercher (Jan-Gregor Kremp), der ärgste Konkurrent der Talhammers, Wind von der Sache…

Fotos: Port au Prince Pictures GmbH