Sonntag, 24. Januar 2016, 17:09 Uhr

Brigitte Nielsen: Hier plaudert ihr Sohn Julian über seine Band Sweet Tempest

Während sich Brigitte Nielsen im Dschungelcamp tapfer schlägt, möchten wir heute einen ihrer vier Söhne in den Focus rücken. Der Macht Indiepopmusik. Julian Winding heißt der gute Mann und zu dem dänischen Duo gehört auch noch Luna Kira. Beide sind Sweet Tempest.

Brigitte Nielsen: Hier plaudert ihr Sohn Julian über seine Band Sweet Tempest

Im Oktober erschien ihre erste EP ‘Snow’, in diesem Jahr soll eine weitere EP erscheinen. Julians Onkel ist übrigens der berühmte Hollywood Regisseur Nicolas Winding Refn (u.a. ‘Drive’ mit Ryan Gosling). Unsere Indie-Rock-Expertin Geraldine hat sich mit den beiden getroffen.

Sweet Tempest, welche musikalische Idee steckt dahinter?
Wir sind gute Freunde und lieben es einfach Musik zu machen. Es kommt ganz natürlich, nach einem Glas Whisky (lacht). Natürlich denkt man
auch darüber nach, wo es musikalisch hingeht, aber wir haben keinen Weg, bei dem wir sagen, da muss es hingehen.

Wie habt ihr Euch kennengelernt?
Wir haben uns in einer Bar kennengelernt vor zehn Jahren. Da war Luna noch minderjährig (lacht).

Warum ist es mit der Vorgängerband Hard Candy nicht weitergegangen?
Es gab einige Unstimmigkeiten in der Band, wir kannten uns alle schon sehr lange und hatten auch alle ein sehr großes Ego (lacht). Wir waren noch
jung und die Kommunikation hat zu dem Zeitpunkt innerhalb der Band nicht funktioniert.

Wo werden wir Euch in Deutschland sehen? Kommt ihr auf Tour?
Geplant ist es auf jeden Fall. Wir sind gerade auch hier hergezogen.

Wo wohnst du in Berlin?
In Friedrichshain und Luna sucht noch nach einer passenden Wohnung. Ich bin dort sehr happy.

Wie seid ihr zur Musik gekommen?
Man kann so schwer sagen, wann es begann. Musik ist in einem selbst. So empfinde ich das. Wir beide kommen aus Künstlerfamilien und kamen
somit schon sehr früh mit der Musik in Kontakt. Musik passiert einfach. Ich kann das nicht auf einen Zeitpunkt beschränken. Musik war schon immer ein Teil meines Weges.

Brigitte Nielsen: Hier plaudert ihr Sohn Julian über seine Band Sweet Tempest

Es gibt kein Interview ohne das nach Deiner berühmten Mutter gefragt wird. Ist das ein Problem für dich?
Nein, nicht wirklich! (lacht). So lange ich nicht nur Fragen über sie beantworten muss. (lacht)

Wie findet Brigitte Nielsen deine Musik?
Sie mag die Musik, aber sie ist sehr “Oldschool”. Sie mag die Achtziger und das bringt mich dann auch etwas zurück (lacht).

Deine Mutter ist zum zweiten Mal im deutschen Dschungelcamp. Hast du das schon gesehen und wie findest du das?
Habe ich nicht, aber ich sollte (lacht). Ich glaube, dass das sehr lustig ist und esist  genau ihr Ding, sich zu präsentieren und im Mittelpunkt zu stehen. Das ist bewundernswert, wie sie das macht. Aber ich war nie jemand der gerne fernsieht. Sie möchte auch immer, dass ich es gucke und ist dann ein wenig sauer. (lacht).

Brigitte Nielsen: Hier plaudert ihr Sohn Julian über seine Band Sweet Tempest

Was sind nun die nächsten Schritte mit der Band?
Einfach Musik machen! Berlin ist so ein wundervoller Platz um Musik zu machen. In Kopenhagen ist alles viel kleiner und die Leute reagieren
auch anders auf Musik als hier. Hier ist so eine unglaubliche Dynamik. Berlin ist viel inspirierender, das ist mir jedes mal aufgefallen, wenn ich hier war und Musik gemacht habe.

Hast du das Berliner Nachtleben schon erkundet?
Meine Lieblingsbar ist das “Muschi Obermayer” und das “Kater Blau”.

Luna, weißt du was “Muschi” heißt?
Nein.

Das heißt Pussy…
Ok, super, dann lass uns dahin gehen (lacht).

Fotos: klatsch-tratsch.de/Georg Krause