Mittwoch, 27. Januar 2016, 20:36 Uhr

Ryan Reynolds: Diese Rolle hat über Tod seines Vaters hinweggeholfen

Hollywoodstar Ryan Reynolds (39) hat in einem Interview mit der US-Ausgabe von ‚Men’s Health’ verraten, wie wichtig ihm die ‚Deadpool’-Rolle war. Die Verkörperung des schrägen Anti-Helden hätte ihm nämlich über den Tod seines Vaters hinweggeholfen, so der Schauspieler.

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Dieser war letzten Oktober im Alter von 74 Jahren an Parkinson verstorben. Indem Reynolds seine komplette Energie in die ziemlich durchgeknallte Figur steckte, hätte er seinen Schmerz in etwas Konstruktives verwandelt. Durch die ‚Deadpool’-Komik habe er gelernt, seinen Kummer besser zu verarbeiten: „Ich glaube, dieser Charakter kann das ziemlich gut. Er treibt es ganz offensichtlich auf die Spitze. Er wacht morgens mit der Absicht auf, jeden um ihn herum zu ärgern.“

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Man könne daraus aber auch etwas lernen. Die Lektion sei nämlich, dass Leben „etwas weniger ernst“ zu nehmen, so der 39-Jährige. Wie er weiter erklärte, hätten er und seine Familie daher auch versucht, seinem Vater das Sterben etwas „angenehmer“ zu machen: „In seinen letzten Momenten brachten wir ihn zum Lachen. Alle meine Brüder und ich waren da und machten gemeinsam Witze.“ Lachen sei in solchen dunklen Zeiten die beste Medizin und könne einen wieder aus der Traurigkeit herausführen. Wie Ryan Reynolds am Ende verriet, würde er sich ebenfalls einen solchen „angenehmen Tod“ wünschen, wie ihn sein Vater hatte: „Es war keine schlechte Art, aus dem Leben zu scheiden“, so der Schauspieler. (CS)

Fotos: FOX