Montag, 08. Februar 2016, 19:13 Uhr

Chris Martin: Der große Verlierer der Super-Bowl-Show?

Die diesjährige Super-Bowl-Halbzeitshow mit Coldplay, Beyoncé (34) und Bruno Mars (30) bot wenig Gesprächsstoff – darin war sich gestern die Mehrheit der Internet-Community einig. Ein kleines Raunen ging vielleicht noch kurz durch die Wohnzimmer, als Soul-Diva Beyonce ihre powergeladene, leidenschaftliche Performance ablieferte.

Chris Martin: Der große Verlierer der Super-Bowl-Show?

Die Gattin von US-Rapper Jay Z (46) legte sich dabei nämlich so ins Zeug, dass sie beinahe ihr Gleichgewicht verlor und gestürzt wäre. Aber auch Bruno Mars konnte der 34-Jährigen mit seinem mitreißenden Auftritt durchaus das Wasser reichen. Nur einer ging bei all dem ziemlich unter, nämlich der „arme“ Chris Martin (38). Und das, obwohl Coldplay eigentlich als Headliner der Show angekündigt war. Viele User waren sich während des Auftritts dann auch einig, dass Beyonce und Bruno Mars den 38-Jährigen „in Grund und Boden gesungen und performt“ hätten.

Da nutzte auch die übliche äußerst bunte Flower-Power-Dekoration nichts mehr, mit der die britische Band ihrem Auftritt „mehr Glanz“ verleihen wollte. Es ist aber auch für jeden Musiker einen hartes Unterfangen, neben Künstlern wie Beyoncé seinen Mann zu stehen! Ein Auftritt dieser Dame ist nämlich üblicherweise ein Garant dafür, dass sich jeglicher Fokus auf sie richtet. Da vergaßen doch einige Zuschauer glatt, dass Coldplay überhaupt auf derselben Bühne performt hatte.

Der blasse Chris Martin wirkte dann gegen Schluss der Performance, als alle drei Künstler gemeinsam auf die Kamera zugingen, fast nur noch wie der Background-Sänger. Er blieb dann auch dezent im Hintergrund, wie es schien und „ließ die beiden vorne mal machen“. Natürlich ist dann auch genau das eingetreten, was seine Tochter Apple (10) ihm laut der Zeitschrift ‚Us Weekly’ als möglichstes schlimmstes Ereignis prophezeit hatte: Zahlreiche Memes seiner Person, die seit gestern das Internet dominieren. Dazu wird dann beispielsweise ganz böse kommentiert: „Coldplay hat mich traurig gemacht, ein Weißer zu sein“ oder „Selbst Chris Martin fragt sich gerade: Was mache ich eigentlich hier?“ sowie „Beyonce mit der Hand auf Chris Martins Schulter wie um zu sagen: Ok, du kannst mit uns zusammen laufen.“ Demnach scheint der Coldplay-Frontmann gestern also einen bleibenden Eindruck hinterlassen zu haben – aber eher im negativen Sinne. Da bleibt wohl nur das Fazit: Drum prüfe immer, welchen großen Künstler man zu sich auf die Bühne einlädt…(CS)

Foto: WENN.com