Montag, 08. Februar 2016, 22:17 Uhr

Jackie Chan sorgt für Terrorangst in London: Bus fliegt in die Luft

Jackie Chan hat am Wochenende in London für Terroralarm gesorgt. Am Sonntagmorgen (7. Februar) explodierte ein Bus im Herzen der englischen Metropole auf der Lambeth Bridge.

Jackie Chan sorgt für Terrorangst in London: Bus fliegt in die Luft

Die gewaltige Detonation sorgte dafür, dass Bruchstücke des verkohlten Fahrmobils in alle Richtungen geschleudert wurden. Das Flammeninferno war kilometerweit zu sehen und sorgte zunächst für Panik unter Anwohnern und Touristen. Was niemand wusste: Das Horror-Szenario war nicht real, sondern nur ein geplanter Stunt für den Actionfilm ‘The Foreigner’ mit Jackie Chan und Pierce Brosnan.

Tatsächlich war für die Dreharbeiten extra die Brücke gesperrt worden, auch anliegende Geschäfte und Bewohner waren vorgewarnt worden. Dass man es jedoch nicht für wichtig genug gehalten hatte, die Ankündigung öffentlich zu machen, verärgerte verängstigte Zeugen jedoch zutiefst. Schließlich wissen die Londoner genau, dass Terroranschläge keine leere Bedrohung sind: 2005 waren bei einem Selbstmordattentat in einer U-Bahn 56 Menschen getötet und hunderte verletzt worden.

Jackie Chan sorgt für Terrorangst in London: Bus fliegt in die Luft

Auf Twitter überschlugen sich die aufgebrachten Meldungen danach. Wilde Spekulationen machten zunächst die Runde.

Die englische Bestsellerautorin Sophie Kinsella, die das verhängnisvolle Ereignis aus nächster Nähe mitbekommen hatte, schimpfte: “Hey ihr Filmtypen, könnt ihr es uns vielleicht das nächste Mal erst sagen, bevor ihr einen Bus auf der Lambeth Bridge in die Luft sprengt, damit Kinder im Park nicht ausflippen?”

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Fotos: WENN.com