Freitag, 12. Februar 2016, 14:49 Uhr

Sido todschick? Sooo haben wir ihn auch noch nicht gesehen!

Rapper Sido wird Bestatter! Führt der 35-Jährige als Musiker bereits das Leben, das am besten zu ihm passt? In der neuen ProSieben-Dokumentation “Sido in the Box” will der Berliner diese Frage jetzt für sich beantworten.

Sido todschick? Sooo haben wir ihn auch noch nicht gesehen!

Die überflüssige Rahmenhandlung: In einer Holzkiste wird Sido aus seinem Alltag entführt und in eine vollkommen fremde Lebenswelt verfrachtet. An seinem Bestimmungsort steigt Sido dann aus der Box. Schnell wird dem Rapper klar: Er befindet sich auf einem Friedhof – Sido soll Bestatter werden. “Also wenn ich das richtig verstanden habe, soll ich einen Verstorbenen begleiten. Also abholen, waschen, einsargen – das volle Programm. Und eine Grabrede soll ich halten”, fasst der Musiker sein neues Leben auf Zeit zusammen. Für Sido beginnt die Konfrontation mit dem Thema Tod. Welchen Stellenwert hat die Pietät? Wie bewahrt man die Würde eines Toten? Welches Verhältnis zum Sterben entwickelt man? Sido: “Ich habe noch nicht viele Leute beerdigt. Einen bis jetzt. Das war sehr traurig. Trauer ist scheiße.”

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Sido todschick? Sooo haben wir ihn auch noch nicht gesehen!

Zum Beruf des Bestatters gehört auch die Begleitung von Einäscherungen im Krematorium. “Wenn Du Dir jetzt noch eine Verbrennung anschaust, kommt noch mal eine Stufe dazu. Wenn Du siehst, wie der Körper verbrannt wird”, so Sidos neuer Chef, Bestatter Gerd Budke.

“Das vielleicht Krasseste was ich in meinem Leben je gemacht habe”, sagt Sido über seine Aufgaben. “Es ist ein Tabu-Thema in Deutschland über den Tod zu reden und sich mit dem Tod zu befassen.” Ob sich der Rapper seinen Ausflug in eine völlig neue Lebenswelt so vorgestellt hat und ob er sich mit dem Thema Tod intensiv auseinandersetzen kann?

Sido in the Box: Montag, 15. Februar 2016, 23:10 Uhr.


Fotos: ProSieben