Sonntag, 14. Februar 2016, 19:09 Uhr

Viola Beach: Alle Mitglieder der Britenband nach Unfall tot

Alle Mitglieder der hierzulande eher unbekannten britischen Popband Viola Beach sind bei einem Autounfall in Schweden ums Leben gekommen. Auch ihr Manager soll unter den Opfern sein.

Viola Beach: Alle Mitglieder der Britenband nach Unfall tot

Die schwedische Zeitung ‚Aftonbladed‘ berichtete, dass in der Nacht zum Samstag in Södertälje in der Nähe von von Stockholm in der Nacht zum Samstag ein Auto mit fünf Männern von einer Brücke in einen Kanal gestürzt sei. Die fünf Toten waren im Alter zwischen 20 und 35 Jahren. Berichten zufolge hatte sich der Wagen mit hoher Geschwindigkeit einer Zugbrücke genähert, die für den Schiffsverkehr geöffnet und noch nicht ganz geschlossen war. Das Auto hatte eine Schranke durchbrochen und war nach Augenzeugenberichten mit einer Geschwindigkeit „bis zu 80 Stundenkilometern“ vorbei an bereits wartenden Fahrzeugen durch den noch offenen Spalt 27 Meter tief in den Kanal gestürzt. Taucher hatten danach fünf Leichen geborgen.

Ein Sprecher des britischen Außenministeriums erklärte: “Wir können bestätigen, dass fünf britische Staatsangehörige am 13. Februar bei einem Autounfall in Schweden gestorben sind. Wir sind in Kontakt mit den lokalen Behörden und den Familien, um sie in dieser schwierigen Zeit zu unterstützen.”

Viola Beach, die gerade ihre zweite Single veröffentlicht hatten, galten als Nachwuchshoffnung des britischen Indie-Pop. Zu der Band gehörten Kris Leonard, Fluss Reeves, Tomas Lowe und Jack Dakin. Freitagabend hatten die Jungs noch ein Konzert in Schweden gegeben.

Anfang Februar posteten die Jungs aus Warrington im Nordwesten Englands noch ganz euphorisch auf ihrer Facebook-Seite, dass sie für den 16. März eine Einladung zum renommierten ‚SXSW Music Festival‘ in Austin Texas bekommen hätten.

Star-Fotografin Melanie Smith erzählte dem britischen ‚Mirror‘: “Sie waren an der Schwelle zu einer der großen Music-Acta in der Musikindustrie.“

Viola Beach: Alle Mitglieder der Britenband nach Unfall tot

Fotos: Promo/Emilia Castle