Grammys 2016: Das sind die Gewinner

Dienstag, 16. Februar 2016, 8:50 Uhr

Das waren die Grammys: Kendrick Lamar ist der große Gewinner, Adele hat technische Probleme und Taylor Swift hat Kanye West mit ihrer Dankesrede einen leichten Hieb versetzt.

Grammys 2016: Das sind die Gewinner

Bei den 58. Grammy-Verleihungen, die gestern (15. Februar) in Los Angeles im Staples Center stattfanden, ging es allgemein gesagt doch eher langweilig zu. Lamar konnte fünf Preise mit nach Hause nehmen, unter anderem für den Besten Rap Song und das beste Musikvideo und gab eine denkwürdige Performance zum Besten.

Bruno Mars konnte mit Mark Ronson und ‘Uptown Funk’ die Platte des Jahres abstauben. Swift gewann den ‘Album des Jahres’-Preis, den zuvor Kanye West verlangt hatte. Auf den Twitter-Krieg nahm Swift mit sanftem Unterton Bezug, so stellte sie bei ihrer Dankesrede klar: “Als erste Frau, die den Album-des-Jahres-Grammy zweimal bekommt, möchte ich jungen Frauen sagen: Es wird Leute geben, die auf deinem Weg versuchen, deinen Erfolg zu untergraben oder versuchen, deinen Ruhm oder deine Errungenschaften für sich in Anspruch zu nehmen. Aber wenn du dich auf deine Arbeit konzentrierst und dich nicht ablenken lässt von solchen Leuten, wirst du eines Tages ankommen und dich umsehen – und dann wirst du wissen, dass du es allein warst und die Menschen, die dich lieben, die dich dahin gebracht haben. Und das wird das tollste Gefühl auf der Welt sein.”

Grammys 2016: Das sind die Gewinner

Adele kämpfte in ihrer Performance mit der Technik, twitterte anschließend aber, dass es lediglich an den Klaviermikrofonen gelegen hat, dass sie sich so schräg angehört hat. Lady Gagas Bowie-Medley stieß auch auf keine so große Begeisterung, so twitterte selbst sein Sohn Duncan, sie sei wohl etwas zu verkrampft an die Performance herangegangen.

Auch die ‘Hollywood Vampires’-Lemmy-Gedenkperformance zählte laut ‘Guardian’ nicht zu den großen Perlen des Abends. Eine glänzte durch Abwesenheit: Rihanna kam nicht wegen einer angeblichen Bronchitis. Oder sie hatte keine Lust, sich den Mund verbieten zu lassen, angeblich soll sie nämlich abgemahnt worden sein, keine Schimpfwörter auf der Bühne zu benutzen.

Die wichtigsten Gewinner der Grammy Awards 2016:

Allgemeine Kategorien

Album Des Jahres
“1989” – Taylor Swift

Aufnahme Des Jahres
“Uptown Funk” – Mark Ronson featuring Bruno Mars

Song Des Jahres
“Thinking Out Loud” – Ed Sheeran

Bester Neuer Künstler
Meghan Trainor

Kategorie Pop

Bestes Stimmliches Popalbum
“1989” – Taylor Swift

Beste Pop Solo Performance
“Thinking Out Loud” – Ed Sheeran

Beste Pop Duo/Gruppen Performance
“Uptown Funk” – Mark Ronson featuring Bruno Mars

Bestes Traditionelles Gesangs-Pop-Album
“The Silver Lining: The Songs of Jerome Kern” – Tony Bennett and Bill Charlap

Kategorie Dance/Electronic

Beste Dance/Electro-Aufnahme
“Where Are U Now” – Skrillex and Diplo with Justin Bieber

Bestes Dance/Electro-Album
“Skrillex and Diplo Present Jack U” – Skrillex and Diplo

Kategorie Rock

Beste Metal Performance
“Cirice” – Ghost

Beste Rock Performance
“Don’t Wanna Fight” – Alabama Shakes

Bestes Rock-Album
“Drones” – Muse

Bester Rock-Song
“Don’t Wanna Fight” – Alabama Shakes

Kategorie Country

Bestes Country-Album
“Traveller” – Chris Stapleton

Bester Country-Song
“Girl Crush” – Little Big Town

Beste Country Solo Performance
“Traveller” – Chris Stapleton

Beste Country Duo/Gruppen Performance
“Girl Crush” – Little Big Town

Kategorie Rap

Beste Rap Performance
“Alright” – Kendrick Lamar

Bestes Rap-Album
“To Pimp a Butterfly” – Kendrick Lamar

Beste Rap/Song-Kollaboration
“Glory” – Common & John Legend

Bester Rap-Song
“Alright” – Kendrick Lamar

Kategorie R&B

Bester R’N’B-Song
“Really Love” -D’Angelo and the Vanguard

Bestes R’N’B-Album
“Black Messiah” – D’Angelo and the Vanguard

Bestes Zeitgenössisches Urban-Album
“Beauty Behind the Madness” – The Weeknd

Beste R’N’B-Performance
“Earned It (Fifty Shades Of Grey)” – The Weeknd

Beste Traditionelle R’N’B-Performance
“Little Ghetto Boy” – Lalah Hathaway

Kategorie Alternative

Bestes Alternative Musik-Album
“Sound & Color” – Alabama Shakes

Weitere ausgewählte Kategorien

Bestes Reggae-Album
“Strictly Roots” – Morgan Heritage

Beste Compilation Für Visuelle Medien

Bester Filmsong
“Glory” – Common and John Legend (“Selma”)

Beste Filmmusik
“Birdman” – Antonio Sanchez

Bester Soundtrack Für Visuelle Medien
“Glen Campbell: I’ll Be Me”

Kategorie Video

Bestes Musik-Video
“Bad Blood” – Taylor Swift Featuring Kendrick Lamar

Bester Musik-Film
“Amy” – Amy Winehouse

Fotos: WENN.com