Samstag, 20. Februar 2016, 20:11 Uhr

"The Finest Hours" mit Chris Pine: 32 Überlebende. Nur Platz für 12

Basierend auf einer wahren Begebenheit, die als eine der waghalsigsten Rettungsmissionen in der Geschichte der amerikanischen Küstenwache gilt, realisierte Regisseur Craig Gillespie („Fright Night“) einen packenden Actionthriller, der das Publikum in 3D hautnah an den unglaublichen Ereignissen von 1952 teilhaben lässt.

"The Finest Hours" mit Chris Pine: 32 Überlebende. Nur Platz für 12

Mit Chris Pine („Star Trek“), dem Oscar- und Golden-Globe-nominierten Casey Affleck („Interstellar“), Ben Foster („Lone Survivor“), Holliday Grainger („Cinderella“) und Eric Bana („München“) hochkarätig besetzt, bietet “The Finest Hour” spannende und atemberaubende Unterhaltung auf höchstem Niveau.

Obwohl der Streifen prall gefüllt mit spektakulären Actionsequenzen ist, ist die Geschichte doch in einem ganz handfesten, universal nachvollziehbaren Thema verankert: die Stärke des menschlichen Willens. „Diese jungen Männer wussten haargenau, was sie erwartete, als sie in dieses winzige Rettungsboot kletterten“, sagt Produzentin Dorothy Aufiero, zu deren Arbeiten weithin geschätzte Filme wie “The Fighter“, (2010) oder „Session 9“ (2001) gehören. Kinostart ist am 31. März.

„Sie hatten den Mut, der Natur zu trotzen und die Sicherheit anderer Menschen zur Priorität zu machen und dabei etwas Unglaubliches zu leisten. Das finde ich absolut inspirierend.“

Und darum geht’s: Am 18. Februar 1952 trifft ein gewaltiger Sturm mit voller Wucht auf New England und lässt die Menschen an der Ostküste um ihr Leben bangen. Noch hilfloser sind die Schiffe auf See, darunter der Öltanker SS Pendleton, der vom Sturm buchstäblich auseinandergerissen wird. Über 30 Seeleute werden im Heck der schnell sinkenden SS Pendleton eingeschlossen. Als ranghöchster Offizier an Bord übernimmt Ray Sybert (CASEY AFFLECK) die Führung der verängstigten Mannschaft. Zur gleichen Zeit gibt der auf dem Festland wachhabende Offizier Daniel Cluff (ERIC BANA), kürzlich erst zum Stationschef der Küstenwache ernannt, den Befehl zu einer waghalsigen Rettungsmission. Obwohl die Chancen alles andere als gut stehen, stechen vier Männer unter Führung des Steuermanns Bernie Webber (CHRIS PINE) in einem hölzernen Rettungsboot mit kleinem Motor in See, um eisigen Temperaturen, 20 Meter hohen Wellen und einem wu?tenden Sturm zu trotzen und die Männer an Bord der SS Pendleton zu retten.

"The Finest Hours" mit Chris Pine: 32 Überlebende. Nur Platz für 12

Als die in Boston ansässige Filmemacherin zum ersten Mal das Buch „The Finest Hours“ las, in dem Casey Sherman und Michael J. Tougias die unfassbare Geschichte erzählen, wie die Küstenwache nichts unversucht lässt, gleich von zwei schiffbrüchigen T2-Öltankern inmitten eines verheerenden Sturmes die Überlebenden zu retten, war sie schockiert, dass sie davon nie zuvor auch nur gehört hatte.

Während die Aktion zur Rettung der SS Pendleton es damals immerhin auf die Titelseite der Zeitungen geschafft hatte, ist heutzutage nicht jeder mit den Vorkommnissen vertraut, zum Teil nicht einmal die Familien der Männer, die zu den Rettungsteams gehört hatten. „Diese Jungs haben kein großes Aufhebens darum gemacht, weil sie es einfach nur als ihren Job angesehen hatten“, erklärt sie.

"The Finest Hours" mit Chris Pine: 32 Überlebende. Nur Platz für 12

Das Publikum wird gefesselt sein von der Geschichte dieser legendären Seerettung der Küstenwache. Aber die faszinierenden Figuren, die dabei auf der Leinwand zu Leben erweckt werden, sind nicht minder außergewöhnlich und mitreißend. Die Bescheidenheit und Selbstlosigkeit der Menschen, die ihr Leben dem Retten des Lebens anderer Menschen gewidmet haben, ist wahrhaft bemerkenswert. Den Produzenten war es wichtig, dass die Schauspieler, die man für den Film besetzte, diese besonderen Qualitäten perfekt verkörperten.

Wenn Chris Pine sich zu überlegen beginnt, was die nächsten Filmprojekte sein sollen, in die er Zeit investiert, ist ein entscheidender Hinweis für den Schauspieler, dass er das Drehbuch nicht beiseitelegen kann und in einem Rutsch verschlingt. ‘The Finest Hours’ war eines dieser
Drehbücher, das er beim besten Willen nicht beiseitelegen konnte.

"The Finest Hours" mit Chris Pine: 32 Überlebende. Nur Platz für 12

Pine, der Hauptrollen in den “Star-Trek”-Filmen sowie „Jack Ryan: Shadow Recruit“ und „Into the Woods“ gespielt hat, gefiel die Geradlinigkeit der Geschichte und fühlte sich von der Figur des Bootsmann Bernie Webber, der sympathische Kapitän des CG36500-Rettungsbootes, der wider Erwarten zum Helden wird, direkt angesprochen.

„Bernie ist ein liebenswerter Kerl und sehr sanftmütig, aber auch ein Mann, der seine ganz eigene Stimme noch nicht gefunden hat. Er ist in einer Familie sehr starker Männer aufgewachsen, die in den Krieg gezogen sind und sich ihre Abzeichen verdienten – und Bernie, der zu jung für alle diese Dinge war, hat das Gefühl, dass er eigentlich dabei sein hätte müssen“, sagt Pine. „Ich mag Bernie, weil er nicht mit Zynismus oder Ironie belastet ist. Er ist weder gelackt noch weltmännisch… er hat nichts Großstädtisches an sich. Er ist wie aus der Zeit gefallen.“

"The Finest Hours" mit Chris Pine: 32 Überlebende. Nur Platz für 12

Fotos: Disney