Montag, 22. Februar 2016, 18:15 Uhr

Fall Kesha: Dr. Lukes Anwälte treten nach

Kesha soll angeblich gelogen haben, um eine Kampagne gegen Dr. Luke loszutreten. Die Anwälte des Musik-Moguls traten nun noch nach. Am Freitag hatte ein New Yorker Gericht einen Antrag von Kesha auf eine einstweilige Verfügung gegen ihren Produzenten abgelehnt.

Fall Kesha: Dr. Lukes Anwälte treten nach

2014 hatte die Sängerin (auf dem Foto mit Boyfriend Brad Ashenfelter) gegen Dr. Luke Klage erhoben, da er sie jahrelang sexuell genötigt und terrorisiert haben soll. Weil in dem zweiten Verfahren wegen Missbrauchs noch keine Entscheidung gefallen ist, darf die Künstlerin keine Musik bei anderen Labels aufnehmen. Wie ‘TMZ’ berichtet, sollen die Anwälte des Angeklagten die Sängerin stark kritisiert haben, unter anderem für ihren “Twitter-Prozess” und dass ihre Missbrauchs-Anschuldigungen Teil einer “bösen Verleumdungskampagne” seien, die den Ruf ihres Mandanten ruinieren soll. Die angeblichen “Lügen” der 28-Jährigen seien erfunden worden, um eine Vertragsneuverhandlung und Geld zu erpressen.

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Des Weiteren könne Kesha ja weiterhin mit Luke oder einem anderen ‘Sony’-Produzenten zusammenarbeiten und da die Firma bereits 11 Millionen Dollar in ihre Karriere investiert habe, wäre man weiterhin gewillt, ihre Arbeit weiter zu promoten, sagen zumindest die Juristen.

Unterdessen bekam die Sängerin wenigstens von ihren Kolleginnen Zuspruch: Zahlreiche Promidamen haben öffentlich ihre Solidarität zu Kesha bekundet, darunter Lady Gaga, Demi Lovato und Ariana Grande. Taylor Swift spendete sogar 222.000 Euro.

Foto: WENN.com