Dienstag, 23. Februar 2016, 9:46 Uhr

Demi Lovato zum Fall Kesha: "Nicht jeder hat 250.000 Dollar zu verschenken"

Demi Lovato hat ihre Social Media-Kommentare erklärt. Die Sängerin hatte sich am Sonntag auf Twitter und Instagram über den Fall Kesha geäußert. Kesha hatte behauptet, von ihrem Produzenten Dr. Luke missbraucht worden zu sein.

Demi Lovato zum Fall Kesha: "Nicht jeder hat 250.000 Dollar zu verschenken"

Eine Richterin gab jedoch dem Angeklagten Recht im Zusammenhang mit einer einstweiligen Verfügung von Kesha und verursachte damit eine Welle der Empörung. Da der Sängerin nicht gestattet wurde, aus ihrem Vertrag auszusteigen, zeigten zahlreiche Kolleginnen ihre Solidarität. Unter anderem spendete Taylor Swift eine Summe von 220.000 Euro an die Musikerin. Das schien Demi Lovato allerdings gar nicht zu gefallen, als sie daraufhin twitterte: “Bring den Fall vor den amerikanischen Kongress, gib mal eine Meinung zu irgendetwas ab und dann werde ich beeindruckt sein.” Danach kommentierte sie auf Instagram: “Wie kann ich beitragen? Zumindest rede ich darüber. Nicht jeder hat 250.000 Dollar zu verschenken. Ich hätte sie gerne, aber das Geld wächst nicht auf Bäumen und ich habe nicht so viel verdient wie sie. Aber zumindest spreche ich öffentlich über Sachen, die unangenehm sind., anstatt zu versuchen, 24 Stunden täglich politisch korrekt zu sein. Lasst uns doch einen Dialog führen über Frauen, die vergewaltigt wurden, anstatt sie einfach mit Geld zu bewerfen.”

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Nun hat sich die 23-Jährige zumindest indirekt entschuldigt, indem sie schrieb: “Ich neige dazu, mich schnell über etwas aufzuregen. Und obwohl ich das Herz am rechten Fleck trage, nimmt meine Leidenschaft Überhand und bringt mich dazu, Dinge zu sagen, die ich am besten nicht gesagt hätte. Wir müssen weiterhin über die Opfer von Missbrauch und Vergewaltigungen sprechen, die sich nicht trauen, damit an die Öffentlichkeit zu gehen. Meine Mission ist, dass Frauen sich zusammenfinden, um etwas zu ändern.” Den Namen Taylor Swift erwähnte sie in ihrer Quasi-Entschuldigung allerdings nicht.


Foto: WENN.com