Mittwoch, 24. Februar 2016, 12:50 Uhr

Fall Kesha: Der Missbrauchsstreit mit Dr. Luke wird immer absurder

Popstar Kesha wurde angeblich von Dr. Luke bedroht, damit sie unter Eid lügt. Am Freitag (19. Februar) hatte ein New Yorker Gericht einen Antrag von Kesha auf eine einstweilige Verfügung gegen ihren Produzenten abgelehnt.

Fall Kesha: Der Missbrauchsstreit mit Dr. Luke wird immer absurder

2014 hatte sie gegen Dr. Luke Klage erhoben, da er sie jahrelang sexuell genötigt und terrorisiert haben soll. Weil in dem zweiten Verfahren wegen Missbrauchs noch keine Entscheidung gefallen ist, darf die Künstlerin keine Musik bei anderen Labels aufnehmen und der Vertrag bleibt bestehen. Am Dienstag tauchte ein Video auf ‘TMZ’ aus dem Jahre 2011 auf, in dem die Sängerin unter Eid beteuert, Dr. Luke habe sie niemals unter Drogen gesetzt oder angerührt. Glücklich sah sie dabei allerdings nicht aus…

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Nun behauptet ihr Anwalt Mark Geragos, dass der Musikproduzent die Sängerin dazu gezwungen habe, seine angeblichen Vergehen zu vertuschen und zu lügen. In einem Anklagepunkt behauptet er, dass Luke sie mehrere Male bedroht habe. Sollte sie über die Vorfälle sprechen, würde er ihr Leben und das ihrer gesamten Familie zerstören.

“Speziell nachdem er Ms. Sebert unter Drogen gesetzt und vergewaltigt hat, brachte Dr. Luke sie zum Strand, um ein Gespräch unter vier Augen zu führen. Er sagte, wenn sie jemandem von der Vergewaltigung erzählt, würde er ihre Karriere zerstören, ihr all die Rechte für Veröffentlichungen und Aufnahmen nehmen und nicht nur ihres sondern das Leben ihrer gesamten Familie zerstören. Er bedrohte sie und ihre Familie auch physisch. Ms. Sebert glaubte, dass Dr. Luke über genug Macht und Geld verfügt, um seine Drohungen wahrzumachen. Daher wagte sie nie, zu erzählen, was er ihr angetan hat”, heißt es. Zudem zog er einen provokativen Vergleich: “Er ist ein lächerliches Insekt. Dieser Typ ist nichts anderes als der Bill Cosby seiner Generation.”

Foto: WENN.com