Donnerstag, 25. Februar 2016, 17:12 Uhr

Christian Slater: Vom eigenen Vater auf 20 Millionen Dollar verklagt

Golden-Globe-Gewinner Christian Slater (46) wird offenbar von seinem eigenen Vater Thomas Knight Slater (80) (Künstlername Michael Hawkins) auf 20-Millionen-Dollar Schmerzensgeld verklagt. Das berichtet das US-Magazin ‚People’ und beruft sich auf angebliche Gerichtsdokumente, die ihnen zugespielt wurden.

Christian Slater: Vom eigenen Vater auf 20 Millionen Dollar verklagt

Demnach beschuldige der 80-jährige Schauspieler seinen Sohn und seine Ex-Frau Mary Jo Slater (69) anscheinend der „beleidigenden, verunglimpfenden Verleumdung, der absichtlichen Beeinträchtigung künftiger wirtschaftlicher Vorteile, der Verletzung der Privatsphäre und der Zufügung emotionaler Qualen.“ Konkret gehe es um ein Interview von Christian Slater im Dezember 2015. In diesem hätte dieser erklärt, dass sein Vater an „manisch-depressiver Schizophrenie“ leide. Thomas Knight Slater dementiere das aber und brachte gestern vor Gericht vor, dass sein Sohn „weder eine medizinische Qualifikation noch die Fähigkeit besitze, eine solche Krankheit zu diagnostizieren.“ Diese Behauptung hätte seinen Angaben nach aber zum Ruin seiner eigenen Schauspielkarriere geführt. Er sei von der Entertainment-Industrie „auf eine schwarze Liste gesetzt“ worden.

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Jegliche Hoffnung darauf, jemals wieder eine Rolle zu bekommen, wäre von seinem Sohn mit dieser Aussage zunichte gemacht worden. Christian Slater verriet im betreffenden Interview, dass er mit seinem Vater schon einige Jahre keinen Kontakt mehr gepflegt hatte. Erst kürzlich sollen sie aber wieder angefangen haben, miteinander zu sprechen. Schließlich erklärte er, dass er ihn als „manisch-depressiver Schiozophrener“ einstufe: „Er hatte immer schon Probleme – er war ein fantastischer Schauspieler und außergewöhnlich charismatisch und sehr, sehr gutaussehend aber es war immer schwierig für ihn, mit Regisseuren und Leuten zusammenzuarbeiten.“ Christian Slater hat sich zu der Klage seines Vaters bisher noch nicht öffentlich geäußert. Ob es zu einem offiziellen Gerichtsprozess kommt, bleibt abzuwarten…(CS)

Foto: WENN.com