Freitag, 26. Februar 2016, 16:00 Uhr

Charts der Woche: Schlagerduo Fantasy auf Platz eins

Nachdem Fantasy „Eine Nacht im Paradies“ verbrachten, vollführen sie in den Offiziellen Deutschen Album-Charts, ermittelt von GfK Entertainment, nun „Freudensprünge“. Wie bereits vor zwei Jahren hüpft das Schlagerduo direkt an die Spitze der Hitliste.

Charts der Woche: Schlagerduo Fantasy auf Platz eins

Ihr siebtes Studiowerk wurde von niemand Geringerem als Dieter Bohlen produziert, der zurzeit verstärkt im Schlagerbereich aktiv ist. Deutschrapper Kurdo (siehe Video) kann auf eine breite Fanbasis bauen und bringt seine Musik unter dem eigenen Label Almaz Musiq heraus. Der selbsternannte „Verbrecher aus der Wüste“ findet seine Oase an zweiter Stelle. Die Filmmusik zum dritten „Bibi & Tina“-Teil „Mädchen gegen Jungs“ hält sich wacker auf drei.

Vorwochensieger Bosse verlagert seinen „Engtanz“ an die siebte Position. Zwei Plätze dahinter gibt sich die Hard-Rock-Band Wolfmother „Victorious“. Für die „Grammy“-Gewinner aus Down Under, die im Frühjahr fünf Gigs in Deutschland geben, ist es der erste Top 10-Erfolg hierzulande.

In den Single-Charts schrauben sich Stereoact feat. Kerstin Ott mit ihrer Sachsen-Hymne „Die immer lacht“ weiter nach oben. Vor ihnen steht jetzt nur noch der 18-jährige Alan Walker, der mit „Faded“ den weltweit ersten großen Überraschungshit des Jahres landet. Twenty One Pilots sind auf dem Bronzeplatz „Stressed Out“.

Der beste Neuzugang ist Chart-Rekordhalterin Andrea Berg, die ebenfalls auf die Unterstützung von Dieter Bohlen setzt. Mit der klaren Ansage „Diese Nacht ist jede Sünde wert“ schafft sie es auf Rang 44. Charlie Puth ist „One Call Away“ von der 91.

Die Offiziellen Deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie e.V. ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab und sind das zentrale Erfolgsbarometer für Industrie, Medien und Musikfans. Basis der Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Einzelhändlern sämtlicher Absatzwege. Dazu zählen der stationäre Handel, E-Commerce-Anbieter, Download-Portale und Musik-Streaming-Plattformen.

Foto: Stephan Pieck