Sonntag, 28. Februar 2016, 11:19 Uhr

Matt Damon trommelt gerne: "Man hat einen Vertrag, der einen dazu verpflichtet"

Matt Damon rührt gerne die Werbetrommel für seine Filme. Der 45-jährige Kinostar, der für seine Rolle in ‘Der Marsianer’ heute einen Oscar erhalten könnte, muss nach der Fertigstellung jedes Filmes eine Menge Pressetermine wahrnehmen, beschwert sich darüber jedoch weitaus weniger als die meisten seiner Kollegen. Damon sieht stattdessen das Positive: Er geht lieber zu Interviews als zum Zahnarzt.

Matt Damon trommelt gerne: "Man hat einen Vertrag, der einen dazu verpflichtet"

“Das ist die realistische Seite dieses Business”, erklärte der Schauspieler. “Du musst unterwegs sein und Leuten von deinem Film erzählen. Man hat einen Vertrag, der einen dazu verpflichtet. Das ist mein Job. Also, ich weiß nicht, vielleicht ist es schwierig, die Balance zu finden. Ich arbeite noch immer daran. Aber dass Leute mit dir reden wollen, ist nicht das Schlimmste auf der Welt. Es ist nicht so schlimm, wie einen Zahn gezogen zu bekommen. Menschen, die mit einem reden sind besser als eine Wurzelbehandlung.”

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Matt Damon trommelt gerne: "Man hat einen Vertrag, der einen dazu verpflichtet"

Auch Preisverleihungen sieht Damon nicht so eng, sondern bleibt eher gelassen. Auf die Frage, ob seine Darstellung eines gestrandeten Astronauten in ‘Der Marsianer’ für einen der begehrten Oscars ausreichen könnte, antwortet der Leinwandstar gegenüber ‘Biography.com’: “Also, wenn es darauf ankommt, arbeite ich hart, ich gebe immer mein Bestes und versuche, zu den Menschen, die ich treffe, nicht nur nett sondern auch gut zu sein. Aber, was mich wirklich glücklich macht, ist die Arbeit, wenn sie Spaß macht und mich herausfordert. Die Trophäe ist niemals das Resultat. Das ist immer die Erfahrung. Bisher scheint das ganz gut für mich zu laufen.”

Um die beliebte Goldstatue heute mit nach Hause zu nehmen, muss Damon sich gegen Michael Fassbender, Bryan Cranston, Eddie Redmayne und Leonardo DiCaprio durchsetzen.

Fotos: A.M.P.A.S..