Sonntag, 28. Februar 2016, 15:27 Uhr

Newcomer Day Wave: Dream-Pop mit Indie-Rock-Elementen

Der träumerische Sound von Newcomer Day Wave (eigentlich Jackson Phillips, 26) aus Oakland (Kalifornien) wird von einigen Musikkennern gerne als „melancholischer Dream-Pop mit Indie-Rock-Elementen“ bezeichnet. Manch anderer drückt es aber auch so aus.

Newcomer Day Wave: Dream-Pop mit Indie-Rock-Elementen

„Es ist der Sound des heiteren Oakland und dessen gelassener Geist gepaart mit der Unsicherheit eines chaotischen New York City.“ Frühjahr und Sommer wird man die Gelegenheit haben, diese besondere Musik ziemlich häufig zu hören. Der talentierte Newcomer wird nämlich bei so einigen Festivals, beispielsweise dem ‚South by Southwest’ (11. März bis 20. März) in Austin auftreten, bei dem unter anderem auch Bloc Party mit dabei sind. Und ganz sicher performt der 26-Jährige dort auch seinen neuesten ohrwurmverdächtigen Song ‚Stuck’ sowie den Vorgänger ‚Gone’. Beide Tracks sind auch auf seiner neuen, mittlerweile zweiten EP ‚Hard To Read’ enthalten, die am 4. März herauskommt.

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Day Wave ist aber nicht nur für seinen besonderen träumerischen Sound bekannt, sondern auch für seine tiefgründigen, offenbarenden Texte. Erst kürzlich verriet er gegenüber dem ‚DIY’-Musikmagazin, dass diese Ehrlichkeit ihm teilweise sogar „peinlich“ wäre: „Man muss sich fast schämen für die Musik, die man den Leuten zu hören gibt. Für meine Eltern ist es irgendwie peinlich, die Songs zu hören. Ich sage dann ‚Oh Gott, ihr lest meine Texte’?“ So schlimm sollte es aber wohl doch nicht sein. Immerhin haben ihn seine Musik liebenden Eltern als Kind auch dazu angespornt, ein Instrument zu lernen und diese Richtung weiterzuverfolgen. Schließlich studierte er Schlagzeug und Musikproduktion am Berklee College in Boston und brachte sich nebenher selbst noch Klavierspielen bei. Mit dieser guten Basis sowie seinen vielversprechenden Songs sollte doch einer erfolgreichen Musikkarriere nichts im Wege stehen…(CS)