Freitag, 04. März 2016, 8:37 Uhr

Guy Ritchie vs. Madonna: Anhörung in London

Regisseur Guy Ritchie musste sich vor Gericht in London eine Moralpredigt vom Richter gefallen lassen, der die Schlammschlacht im Sorgerechtsstreit scharf verurteilt hat. Mit Madonna möge er sich doch bitte freundschaftlich einigen.

Guy Ritchie vs. Madonna: Anhörung in London

Die Sängerin befindet sich bekanntlich gerade in einem bitteren Sorgerechtsstreit mit dem Regisseur, nachdem ihr 15-jähriger Spross von ihrer ‘Rebel Heart’-Tour geflüchtet war, um bei seinem Vater Unterschlupf zu finden. Richterin Deborah Kaplan hatte am Mittwoch (2. März) zugunsten Ritchies geurteilt und erklärt, Rocco sollte vorerst in London bleiben, um dort zur Schule zu gehen. Nun musste der Filmemacher am Donnerstag jedoch für eine Anhörung vor einem Gericht in London, England, aussagen. Dies habe Madonna verlangt, um die juristischen Termine in England zu einem Ende zu bringen. Alle weiteren Beschlüsse sollen in New York City gefällt werden.

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Vor dem Londoner Gericht musste sich Ritchie eine Moralpredigt von Richter MacDonald anhören, der die Auseinandersetzung “höchst traurig und zutiefst bedauerlich” findet. Er rief dazu auf, der Regisseur möge sich mit seiner Ex-Frau doch bitte freundschaftlich einigen, um dem 15-jährigen Sohn keine unnötige Last aufzubürden. Er urteilte: “Es wäre meine Hoffnung, dass die Gespräche zwischen den beiden Parteien eine freundschaftliche Lösung hervorbringen werden. Eine freundschaftlich verhandelte Lösung ist zweifellos der Weg, den man in Roccos Interesse gehen sollte.” Ein nächster Gerichtstermin um das Sorgerecht des Sprosses ist für den 1. Juni in den Vereinigten Staaten angesetzt worden.

Foto: FameFlynet/WENN.com