Sonntag, 06. März 2016, 9:48 Uhr

Madonna will Kampf um Sohn Rocco noch nicht aufgeben

Popdiva Madonna hat nun offenbar eingeräumt, ihren 15-jährigen Sohn Rocco verloren zu haben. Die 57-jährige gestand damit die vorläufige Niederlage über einen Sorgerechtsstreit mit ihrem Ex Guy Ritchie (47) ein.

Madonna will Kampf um Sohn Rocco noch nicht aufgeben

Am Freitag bekam Madonna bei einem Konzert in Auckland in Neuseeland einen emotionalen Zusammenbruch, als sie (mal wieder) über das Gezerre schwadronierte. Bevor sie den Song ‚La Vie en Rose‘ performte, den sie Rocco widmete, sagte die Sängerin unter Tränen: “Es gibt keine größere Liebe als die einer Mutter für ihren Sohn“.

Die ‚Daily Mail’ zitierte einen Freund: “Die Tatsache ist, Madonna hat akzeptiert, dass Rocco nicht mehr nach Hause kommt, und dass sein Zuhause jetzt bei seinem Vater ist. Rocco will bei seinem Vater sein, aber sie wird nicht aufhören seine Mutter zu sein. Sie wird nicht aufhören zu kämpfen, um zu versuchen, dass es Rocco gut geht und er hat was er braucht. Sie kann nicht verstehen, warum es so weit gekommen ist. Ihre Welt ist erschüttert.”

Ein Insider verriet ferner: “Es ist offensichtlich, dass sie Rocco nicht zwingen können, zurück zu gehen und laut dem zuständigen Richter ist er auch zu alt, um gezwungen zu werden. Madonna will aber sichergehen, dass sie ihn regelmäßig sieht und Zeit mit ihm verbringen kann. Sie besprechen derzeit die letzten Details, zum Beispiel Feiertage.”

Das elterliche Gerangel um den gemeinsamen Sohn begann im Dezember als Madonna im Rahmen ihrer weltoffen nach Großbritannien flog und Rocco ihr nicht mehr folgen wollte. Trotz ihrer Bitten darf Rocco nach einem Gerichtsbeschluss in dieser Woche zunächst bei seinem Vater in London bleiben. Das Paar solle nun an einer gemeinsamen außergerichtlichen Lösung arbeiten. Laut ‚Mirror‘ sagte Richter Justice Kaplan: „Ehrlich gestanden haben sich beide Parteien dazu entschieden, ihr Leben sehr öffentlich zu leben und mögen die Öffentlichkeit (in diesem Fall) genießen, aber das Kind hat das nicht entschieden“.

Madonna will Kampf um Sohn Rocco noch nicht aufgeben

Einen Entwurf des Abkommens mit 24 Stichpunkten wurde für die Anghörung diese Woche erstellt, aber Quellen behaupten, dass sich das prominente Paar in sieben Punkten nicht einigen wollte. U.a. geht es auch um das Mitspracherecht bei Sicherheitsfragen, die Guy Ritchie wohl nicht umfassend klären wollte. So solle Rocco immer angeben wohin er geht, und ihm ein unauffälliger Bodyguard beigestellt werden, der ihn diskret in einiger Entfernung begleitet. Dies ist bei prominenten Kindern ein üblicher Vorgang. Immerhin ist der 15-Jährige der Sin des größten Popstars der Welt.

Ende des Monats gibt es eine weitere Anhörung vor Gericht in New York. In den USA bekommen Eltern in der Regel eine größere Kontrolle zugesprochen bis diese 18 sind.

Fotos: KIKA/WENN.com, WENN.com