Sarah Lombardi über ihre Teilnahme bei "Let's Dance"

Montag, 07. März 2016, 16:20 Uhr

14 tanzhungrige Stars in 12 atemberaubende Shows. Ab 11. März lässt RTL bekanntlich wieder die Promis tanzen. Eine der prominenten Teilnehmerinnen bei “Let’s Dance” ist Sängerin und Reality-Doku-Star Sarah Lombardi (23, vormals Sarah Engels). RTL sprach mit ihr über die kommende Herausforderung. Hier ein Auszug.

Sarah Lombardi über ihre Teilnahme bei "Let's Dance"

Warum tanzen Sie bei „Let’s Dance“?
„Let’s Dance“ war für mich schon immer eine Show, die ich gerne geschaut und verfolgt habe. Ich selbst kann nicht tanzen und daher habe ich mir gedacht, dass ich mal wieder eine neue Herausforderung brauche, bei der ich etwas lernen kann, aus mir rauskommen muss und mich frei fühlen und Spaß haben kann.

Stehen Sie auf Partys dann eher an der Bar als auf der Tanzfläche?
Ich glaube, das Tanzen in der Disco hat nichts mit dem Tanzen bei „Let’s Dance“ zu tun. Auch wenn jemand Hip Hop tanzen kann, heißt das noch nicht, dass es auch bei „Let’s Dance“ funktioniert. Der Dieter (Bohlen) hat immer gesagt, dass ich eine Bügel-Station bin, weil ich mich so wenig bewegt habe. Ich glaube, das liegt daran, dass ich häufig eine innere Blockade habe und mich nicht so richtig traue.

Haben Sie Angst, sich bei „Let’s Dance“ zu blamieren?
Ich habe natürlich Angst, dass ich mitten auf der Bühne meine Schritte vergesse und einfach nur Robert Beitsch (24) hinterherlaufe. Ich bin nun mal Sängerin. Das darf ich nicht vergessen. Aber ich möchte es versuchen und werde auf jeden Fall mein Bestes geben.

Haben Sie als Sängerin den Rhythmus im Blut?
Man sagt ja immer, wenn man Sängerin ist, hat man automatisch Rhythmusgefühl. Aber ich glaube beim Tanzen ist das noch einmal etwas ganz anderes. Auf Musik zu singen, fällt mir leicht. Aber auf Musik im Rhythmus zu tanzen, ist für mich eine ganz andere Welt.

Tanzt Ihr Ehemann Pietro gerne?
Es gibt viele Frauen, die gerne tanzen, aber ihren Ehemann nicht überredet bekommen, mitzutanzen. Das höchste alle Gefühle war bei uns der Hochzeitstanz und weiter würde Pietro auch niemals gehen. Egal wie gern ich tanze oder ihn überreden wollte. Er würde niemals tanzen.

Sarah Lombardi über ihre Teilnahme bei "Let's Dance"

War das ein Hochzeits-Walzer?
„Wir haben eigentlich Freestyle getanzt, aber es war ein Hochzeitstanz. Hauptsache, es gab überhaupt einen!“

Sie sind junge Eltern. Wie sieht Ihr Tagesablauf während „Let’s Dance“ aus?
Ich versuche natürlich meine Trainingszeiten so einzuplanen, dass ich noch genug Zeit für Alessio habe. Er ist noch sehr klein und ich will so viel Zeit mit ihm verbringen, wie es geht. Aber mein Mann ist auch noch da und unterstützt mich dabei. Eigentlich hilft die ganze Familie mit und zum Glück findet auch alles in Köln statt. Ich falle ja praktisch aus der Haustür direkt ins Studio.

Herr Llambi ist nicht gerade für zahme Worte bekannt. Wie reagieren Sie auf Kritik?
Ich bin mir ziemlich sicher, dass es vom Herrn Llambi auch Kritik geben wird. Aber man muss sich das dann auch selbst eingestehen. Wenn es nicht so gut war, dann war es eben nicht so gut. Man muss auch selbst über sich lachen können. Das fällt mir beim Tanzen aber auch nicht schwer.

Sie haben Ihren Tanzpartner Robert Beitsch (24) inzwischen kennengelernt. Funktioniert das gut zwischen Ihnen?
Ja! Der Robert ist ein super Tanztrainer. Ich vertraue ihm voll und ganz. Er hat sehr viel Geduld, das war mir wichtig. Er macht das echt super.

Wie hat Ihr Ehemann darauf reagiert, dass Sie bei „Let’s Dance“ mitmachen? Ist er eifersüchtig?
Nein. Ich habe Pietro extra vorher gefragt und er meinte nur ‚Ach Schatz, nach fünf Jahren Beziehung ist man doch nicht mehr eifersüchtig‘. Aber ich glaube, Pietro braucht sich auch wirklich keine Gedanken zu machen, weil wir einfach ein eingespieltes Team sind. Für mich gibt es nur meinen Mann und meinen Sohn.

Sarah Lombardi über ihre Teilnahme bei "Let's Dance"

MEHR ÜBER SARAHS TANZPARTNER ROBERT BEITSCH:

Robert wurde 1991 in Berlin geboren. Aufgewachsen ist er jedoch im Brandenburger Umland. Obwohl er seine Mutter bat, ihn für einen Hip-Hop-Tanzkurs anzumelden, meldete diese ihn für die Gesellschaftstanzkurse an. Dort hat es ihm auf Anhieb so gefallen, dass er entgegen seiner Erwartungen in diesem Bereich geblieben ist.

Mit 15 Jahren zog er alleine zurück nach Berlin, um dort seine Tanzkarriere weiter fokussieren zu können. Neben seinem Abitur ließ sich Robert zunächst tänzerisch ausbilden, um danach selber unterrichten zu dürfen. Als größten Erfolg bezeichnet er selber kein Tanzturnier, sondern einen besonderen Auftritt auf einem Kreuzfahrtschiff. Besucher seiner Show waren von ihm so ergriffen, dass dort ein wesentlicher Grundstein für seine weitere Karriere gelegt wurde.

Im September 2011 flog Robert nach Amerika und lernte dort mit den „Rhythm-and-Smooth“ -Tanzstilen eine neue Seite der traditionellen Gesellschaftstänze kennen. Der mehrfache Berliner Meister in den lateinamerikanischen Tänzen verbuchte auch auf internationaler Ebene Finalteilnahmen u.a. bei den US Open Orlando 2010 und den Polish Opens 2011. Bei den German Open 2012 im eigenen Land erreichte er ebenfalls die Finalrunden. Für den Choreographen, Trainer und Profitänzer ist es 2016 die erste Teilnahme bei „Let’s Dance“.

Fotos: RTL/Stefan Gregrowius