Alessandra Meyer-Wölden über „Let’s Dance“: „Meine Mutter springt ein“

Dienstag, 8. März 2016, 15:47 Uhr


RTL lässt ab Freitag wieder Promis antanzen: „Let’s Dance“ startet in die neunte Runde. Diesmal wetteifern erneut 14 Tanzpaare, bestehend aus einem Prominenten und einem professionellen Turniertänzer der Bereiche Standard- und Lateinamerikanische Tänze, in zwölf Shows um den Titel „Dancing Star 2016“.

Alessandra Meyer-Wölden über Let's Dance": "Meine Mutter springt ein"

Eine von ihnen  ist Model, Moderatorin und Schmuckdesignerin Alessandra Meyer-Wölden. Im Interview mit RTL sprach die Ex von Boris Becker und Oliver Pocher über ihr Engagement. Hier Auszüge.

Haben Sie schon mal eine Tanzschule besucht?
Nein. Ich war tatsächlich noch nie in meinem Leben in einer Tanzschule, sondern habe die Hälfte meines Lebens auf dem Tennisplatz verbracht. Deswegen freue ich mich umso mehr. Es wird eine große Herausforderung.

Glauben Sie, dass es ein Vorteil ist, Sportlerin zu sein?
Ich glaube, dass es nicht schadet Ausdauer zu haben. Trotzdem hat man noch lange kein Rhythmus- oder Taktgefühl, nur weil man sportlich ist. Das ist noch einmal eine ganz andere Nummer. Das hat mit sportlich sein gar nichts zu tun. Aber es wird denke ich mal schon helfen, eine grundsätzliche Fitness zu haben.

Gibt es einen Tanz, auf den Sie sich besonders freuen?
Für mich sind die lateinamerikanischen Tänze die größte Herausforderung. Gerade einer Person, die sehr groß ist und lange Beine hat, könnten diese Bewegungen schwerfallen. Vor allem, da man viel die Hüften bewegen muss. Daher hoffe ich, dass ich einen Rumba, Salsa oder Paso Doble tanzen darf. Das würde mich freuen.

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Alessandra Meyer-Wölden über Let's Dance": "Meine Mutter springt ein"

Wie gehen Sie mit Kritik um, z.B. von Herr Llambi?
Ich bin ein sehr direkter Mensch. Daher kann ich gut mit Llambi umgehen. Wir sind uns da sehr ähnlich. Ich finde es wichtig gut zuzuhören und Kritik anzunehmen. Er kann schon hart sein, aber auch das kann man ins Positive verwandeln. Ich weiß lieber was ich falsch gemacht habe, sodass ich daran arbeiten kann, als jemand der alles toll findet. Dann tanze ich weiter und man sieht keine Verbesserung. Von daher freue ich mich eigentlich sehr auf das Feedback von Herr Llambi, weil er es die meiste Zeit auf den Punkt bringt.

Haben Sie ihren Tanzpartner Sergiu Luca (32) schon kennengelernt?
Ja, das war witzig. Ich war gerade beim Sport und komplett in meiner eigenen Welt. Auf einmal stand ein Mann neben mir und schaute mich die ganze Zeit an. Am Anfang hab ich mich gefragt, was er von mir will. Aber dann habe ich ihn erkannt und wusste, dass er mein Tanzpartner ist. Ich war positiv überrascht und auch sehr gespannt darauf, ihn endlich kennenzulernen. Ab diesem Zeitpunkt war ich auch ruhiger, da ich wusste, mit wem ich diese Zeit als Team angehen werde.

Wie lief das erste Training?
Wir haben im Fitnessstudio spontan ein paar Schritte ausprobiert, nachdem wir herausfanden, dass wir den langsamen Walzer zuerst performen werden. Ich freue mich den Walzer tanzen zu dürfen und ihn zu lernen. Sergiu ist dabei sehr streng und direkt. Ich komme aber gut damit zurecht, wenn jemand auf den Punkt genau ist.

Wo werden Sie trainieren?
Wir werden in München trainieren. Das wird während der Sendung unsere Basis sein. Außerdem ist es möglich auch ein paar Tage in Miami zu trainieren, was ich wirklich sehr zu schätzen weiß. Für mich gab es größere Bedenken, für einen längeren Zeitraum von meinen Kindern getrennt zu sein. Das ist für mich als dreifache Mutter sehr schwierig. Da ist der Herzschmerz groß. Von daher nimmt mir das zumindest den Gedanken ab zu lange von den Kindern entfernt zu sein und sich die ganze Zeit zu wundern: Was machen sie gerade? Wie geht es ihnen? Also ich werde auch in Miami trainieren dürfen.


Wie haben Sie das denn genau geregelt?
Ich fliege zurück nach Miami und Sergiu kommt ein paar Tage später nach. Dann kann er ein paar Tage mit mir trainieren. Eine Woche vor der Sendung werden wir uns dann in meiner zweiten Heimat München vorbereiten. Dort bin ich geboren und aufgewachsen, meine Familie ist vor Ort. Die Nähe zur Familie tut mir sicherlich auch gut und gibt mir Kraft.

Wer kümmert sich in der Zeit um Ihre Kinder?
Meine Mutter springt ein. Zu ihr habe ich ein sehr enges Verhältnis. Sie zieht sogar bei mir ins Haus ein. Sie ist dann Tag und Nacht bei den Kindern. Bei niemand Anderem würde ich sie auch lassen, vor allem nicht über einen längeren Zeitraum. In besseren Händen könnten sie gar nicht sein. Dann bin ich beruhigt und weiß, dass ich meine Mutter jederzeit anrufen kann. Das ist auch für die Kinder eine ganz andere Bindung, als zu einer Kinderfrau oder einem Babysitter. Das ist letztendlich eine fremde Person.

ZUR PERSON:
Durch ihren Vater, der Anwalt und unter anderem auch Tennis-Manager war, übte sie diese Sportart schon in jungem Alter ambitioniert aus. Mit zarten 12 Jahren zog Alessandra mit Ihrer Familie nach Longboat Key Florida, damit sie dort an der weltbekannten Nick Bollettieri Tennis Academy in Bradenton trainieren konnte. Nach ihrem Schulabschluss studierte sie an der University of Miami und schloss ihr Studium mit einem Bachelor in Kommunikationswissenschaften und International Relations ab.

Als sie mit 16 Jahren den Tennisspieler Tommy Haas kennenlernte, beendete sie ihre eigene Sportkarriere. Die beiden waren sieben Jahre ein Paar.
Deutschlandweite Bekanntheit erreichte Meyer-Wölden durch ihre kurze Verlobung mit Boris Becker im Jahr 2008. Zwei Jahre später heiratete sie Comedian Oliver Pocher, mit dem sie drei gemeinsame Kinder hat. Nachdem sich das Paar trennte, zog sie mit ihrer Tochter und ihren Zwillingssöhnen nach Miami zurück.

Fotos: RTL/ Stefan Gregorowius



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