Mittwoch, 09. März 2016, 12:29 Uhr

Sacha Baron Cohen: Darum kam der Freddie-Mercury-Film nicht zustande

Sacha Baron Cohen hat jetzt seine Fans über jahrelange Gerüchte aufgeklärt. 2010 wollte der Schauspieler und Regisseur einen Film über Freddie Mercury bzw. dessen Arbeit mit seinen ‘Queen’-Bandkollegen drehen. Doch nach langen Vorbereitungen wurde das Projekt 2013 schließlich abgesagt.

Sacha Baron Cohen: Darum kam der Freddie-Mercury-Film nicht zustande

Brian May erklärte damals, man habe die Arbeitsbeziehung zu Cohen in beidseitigem Einverständnis und in gutem Verhältnis aufgelöst. Mays Erklärung war, der Brite hätte als Schauspieler in dem Film abgelenkt. Cohen wiederum nannte May zwar einen großartigen Musiker – aber keinen großartigen Filmproduzenten.

Nun hat sich Cohen in der amerikanischen Sendung von Howard Stern über die Gründe für seinen Ausstieg geäußert und damit seine Sicht der Dinge präsentiert: “Es gibt fantastische Geschichten über Freddie Mercury. Der Typ war verrückt. Es gibt Geschichten, in denen Menschen mit Silbertabletts auf ihren Köpfen rumliefen, auf denen Koks lag. Diese Geschichten wollten die Bandmitglieder aber nicht erzählen. Sie wollten ihr Erbe schützen.” Ein Mitglied der Band – Cohen nannte keine Namen – habe gewollt, dass Mercury in der Mitte des Films stirbt und danach der “anhaltende Erfolg” von ‘Queen’ geschildert werde. Gegen diese PR-Strategie habe sich der Filmemacher allerdings gewehrt und das Projekt verlassen. Das finden auch wir gerechtfertigt.

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Foto: WENN.com