Donnerstag, 10. März 2016, 14:08 Uhr

Lewis Hamilton: "Mein soziales Leben war armselig"

Lewis Hamilton hat sein Ziel erreicht. Mit drei Weltmeistertiteln ist der 31-Jährige Klavier-Virtuose momentan der beste Rennfahrer der Welt. In der neuen April-Ausgabe des Männer-Stil-Magazins GQ spricht der Brite über das Verhältnis zu seinem Vater, ehrgeizige Ziele und neue Freiheiten.

Lewis Hamilton: "Mein soziales Leben war armselig"

Letzte Saison sah man Lewis Hamilton nur wenige Tage nach einem Rennen beim Karneval auf Barbados, wo er ausgiebig feierte. Darauf angesprochen sagt er: „Die meiste Zeit meines Lebens war ich zu strikt, zu ernst, zu sehr involviert in zu viele Dinge. Alles drehte sich um den Beruf, mein soziales Leben war armselig. Wenn meine Freundin mich fragte, ob wir mal ausgehen, schickte ich sie allein zum Feiern, weil ich am nächsten Tag trainieren musste. Das nervt und ist nicht gerade gut fürs Privatleben.“

Heute vereint Lewis Hamilton Beruf und Privates, auf seinen neuen Lifestyle will er nicht mehr verzichten: „Statt runter vom Gas zu gehen, will ich sogar noch intensiver leben. Ich will nicht als alter Mann zurückblicken mit dem Gefühl, dass ich im Leben leider vieles verpasst habe. Der beste Fahrer zu sein und gleichermaßen das Leben abseits der Strecke zu genießen, darum geht es doch.“

Heute sei Lewis Hamilton reifer geworden, freier und gelassener. Doch das war nicht immer so: „Die ersten Jahre im Rennzirkus waren ein Schock. Es ging nicht nur ums Fahren, es war noch so viel mehr. Die Medien, die Partner, all die Menschen drumherum, die mitreden und von mir aus auch ihre Daseinsberechtigung haben. An diese Welt musste ich mich schon sehr anpassen.“

Foto: WENN.com