Donnerstag, 10. März 2016, 18:27 Uhr

Viola Beach: Wurde die Band absichtlich zu Tode gestürzt?

Mitte Februar kamen bei einem mysteriösen Unfall in Schweden alle Mitglieder der britischen Indie-Hoffnung Viola Beach nach ihrem ersten Auslandsauftritt ums Leben.

Viola Beach: Wurde die Band absichtlich zu Tode gestürzt?

Bis heute sind die Umstände noch nicht belangt werden, waren das Auto mit den vier Bandmitgliedern Kris Leonard (19, Gesang), River Reeves (19, Gitarre), Thomas Lowe (27, Bass), Jack Dakin (24, Schlagzeug) und ihrem Manager Craig Tarry (32) 25 Meter tief von einer nicht geschlossenen „Zugbrücke“ über dem Södertälje-Kanal stürzte. Nun verdichten sich Gerüchte, nachdem das Fahrzeug absichtlich in den Abgrund gesteuert wurde. An der Stelle des Unfalls wurde ein Stück der Brücke wie ein Lift nach oben gelassen, damit größere Schiffe runter durchfahren können.

Einem Bericht der ‚Daily Mail‘ zufolge hätten nunmehr Untersuchungen ergeben, dass der Fahrer des Wagens keine Drogen konsumiert hatte. Das Blatt zitiert den schwedischen Chefermittler, Lars Berglund: “Es scheint als hätte der Fahrer mit Absicht gehandelt“. Er fügte hinzu: „So weit ich das beurteilen kann, sind die meisten Insassen bereits auf der Brücke ums Leben gekommen.“

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Kjell Lindgren von der Stockholmer Polizei wird vom ‚Telegraph‘ zitiert. Der kommentiert das Video einer Überwachungskamera: „Der Fahrer überholte auf einem gesperrten Teil der Brücke parkende Fahrzeuge. Es ist nicht normal, trotz Stoppzeichen, parkender Autos und leuchtender roter Lichter weiterzufahren.”

Bis heute schweigen sich die schwedischen Ermittlungsbehörden allerdings darüber aus, wer den Wagen gefahren habe.