Sonntag, 13. März 2016, 19:38 Uhr

Britenstar Foxes über ihr neues Album und Wasserkocher im Publikum

Große Rehaugen, volle Lippen und eine Stimme mit großem Wiedererkennungswert. Das sind die Markenzeichen von Foxes. Diese Attribute konnte die 26-jährige Britin in den letzten Jahren sehr gut einbringen.

Britenstar Foxes über ihr neues Album und Wasserkocher im Publikum

Ihre Optik als das Gesicht von H&M und ihre Stimme in Hits wie beispielsweise „Clarity“ zusammen mit Zedd. Vor wenigen Wochen meldete sich Foxes mit neuem Album zurück. Grund für klatsch-tratsch.de-Reporter Dennis sich mit Foxes zum Talk zu treffen.

Was verbindest du mit Deutschland?
Oh, da gibt es eine besondere Erinnerung. Ich bin auf einem Rave dort mal verloren gegangen. Das war damals, als wir auf Tour mit Icona Pop waren. Plötzlich stand ich da ganz alleine. Ansonsten muss ich zugeben, dass ich bisher noch nicht so viel von Deutschland gesehen habe. Ich bin mit Pharrell dort auf Tour gewesen, allerding war das so stressig, dass ich nicht viel besichtigen konnte.

Du hast ein neues Album am Start…
Es ist ein sehr emotionales Album und ich gebe sehr viel von mir preis. Ich erzähle, was so in meinem Leben passiert und was mich beschäftigt. Es ist kein monothematisches Album, aber beschäftigt sich viel mit Beziehungen und ähnlichem.

Das Album heißt „All i need“ (Anmerkung der Redaktion: auf Deutsch: Alles, was ich brauche). Welche vier Dinge brauchst du, um glücklich zu sein?
Meine Mutter, Songwriting, Essen und positive Menschen um mich herum.

Apropos deine Mutter. Welchen Song auf dem Album feiert sie denn am meisten?
Ich denke es ist „If You Leave Me Now“, weil es so ein bisschen wie Filmmusik aufgebaut ist. Es beinhaltet viele Streicher und hat eine besondere Stimmung. Ich glaube, sie mag diesen Song am meisten.

Du warst mit Pharrell Williams auf Tour. Welchen Einfluss hatte er auf das Album?
Ich würde nicht unbedingt sagen, dass er einen direkten Einfluss auf das Album hatte, aber ich habe auf Tour sehr viel von ihm gelernt, vor allem wenn es ums Touren oder Performen geht. Er hat mir echt viel beigebracht was ich für meine Arbeit in diesem Geschäft definitiv brauchen kann.

Du warst im letzten Sommer das Gesicht einer großen H&M-Kampagne. Wie kam das denn zu Stande?
Nun ja, ich war schon immer ein großer H&M-Fan. Die kamen auf mich zu und wollten diese Kampagne namens „Fashion loves Music“ mit mir machen, die sich mit Festival-Outfits auseinandersetzt. Wir haben dann dieses Musikvideo gemacht – mit mir als Gesicht der Kampagne. Die Zusammenarbeit war aufregend und hat echt Spaß gemacht. Viele dieser Styles, die wir zusammen erschaffen haben sind Schicksal.

Du hast in einem Interview erzählt, dass die Musik der Spice Girls dein Leben verändert hat. Warum eigentlich?
Jein, es waren nicht nur die Spice Girls, sondern viele andere Künstler wie Patti Smith oder Kate Bush. Aber bleiben wir mal bei den Spice Girls: Es ging sehr viel um Spaßhaben und dieses Girl-Power-Ding, das Mädchen Mut machen sollte. Das war ein ziemliches cooles Ding. Das hat mich wirklich sehr inspiriert und beim Aufwachsen geprägt. Ich habe diese Pop-Musik einfach geliebt.

Britenstar Foxes über ihr neues Album und Wasserkocher im Publikum

Du hattest kürzlich ein ziemlich abgefahrenes Fan-Erlebnis. Was war denn da los?
Naja, das war in Schottland. Da war dieser Typ, der sich vor mir einen Zahn gezogen hat und mich darum gebeten hatte, ihn zu unterschreiben. Der war ziemlich angetrunken und hat sich den wirklich mit seiner Hand und einem Kugelschreiber gezogen.

Das hört sich ziemlich blutig an …
Das war es auch. Ich habe, wenn ich abgefahrene Fan-Erlebnisse habe, dann richtig abgefahrene. Bei einem Konzert war auch mal ein Typ, der während meiner Show gerufen hat „Unterschreibe meinen Kessel“. Der hatte dann wirklich einen Wasserkocher mit meinem Gesicht darauf dabei. Was ziemlich seltsam war. Es kam dann raus, dass er da so ein abgefahrenes Hobby hat. Er campt viel, hat einen Kühlschrank mit Gesichtern von Leuten drauf. Ziemlich cool gemacht auf jeden Fall.

Was war der abgefahrenste Snap, den du bei Snapchat je bekommen hast?
Ja, von einigen Leuten beim Duschen. Das war irgendwie total seltsam. Ich öffne so Snaps aber auch echt selten. Ich sollte bei Snapchat vielleicht ein bisschen aktiver werden. (lacht)

Was hast du 2016 sonst noch so vor, außer mehr Snapchatten?
Ich gehe in Großbritannien auf Tour und dann geht es nach Japan. Im Sommer spiele ich viele Festivals, dieses Mal auch in Amerika. Dann habe ich auch noch vor ein paar Zusammenarbeiten mit anderen Künstlern zu starten.

An wen hast du da gedacht?
Ich kann leider noch keine Namen nennen, aber ich denke man wird schon sehr bald etwas dazu hören.

Du sprichst ziemlich viel über Festivals. Bist du privat auch so ein Festival-Mensch?
Ja, total. Ich liebe Festivals. Ich bin mein ganzes Leben schon auf viele gegangen. Meine Mutter hat mich früher immer mitgenommen, wenn sie zu einem Festival gegangen ist. Ich mag die Stimmung auf Festivals und für mich als Künstlerin ist es auch immer etwas Besonderes auf einem Festival zu spielen. Dort herrscht immer so eine magische Stimmung und die Menschen sind immer so glücklich.

Welches Festival magst du privat am liebsten?
Ich mag sehr gerne das Glastonbury Festival und das V Festival. Bei Letzterem spiele ich diesen Sommer und zum Glastonbury werde ich privat gehen, wenn ich das zeitlich schaffe.

Britenstar Foxes über ihr neues Album und Wasserkocher im Publikum

Fotos: SonyMusic