Dienstag, 15. März 2016, 22:50 Uhr

Léon gilt als die größte "musikalische Hoffnung 2016“

Der weltweite Hype um die schwedische Newcomerin Léon läuft auf Hochtouren: das Magazin ‘Vogue’ kürte die 22-jährige Schwedin zur „musikalischen Hoffnung 2016“, das ‘Paper’ Magazin nahm sie in die Liste der „10 Musicians to watch in 2016“.

Léon gilt als die größte "musikalische Hoffnung 2016“

Und bei Snapchat kam sie sogar in die „Top 3 Artists To Watch in 2016“. Soviel zu den Vorschusslorbeeren. Léon ist Teil der Spotify „Spotlight on 2016”-Kampagne, die in über zehn Ländern (darunter Großbritannien, Schweden, USA und Deutschland) am Start ist. Ihre Debütsingle „Tired Of Talking“ (von der „Treasure EP“) erreichte Platz eins bei Hype Machine und steht bei Spotify bereits bei beachtlichen dreizehn Millionen Streams. Katy Perry und Chloe Grace Moretz zählen bereits zu ihren Fans.

Derzeit ist Léon weltweit auf Konzertreise: im Anschluss an eine Tour durch Nordamerika kommt sie am 4. April (Berlin, Prince Charles) für einen Auftritt nach Deutschland, bevor sie am 12. April eine Headliner-Show im Londoner Courtyard Theatre spielt.

Léon erblickte einst als Lotta Lindgren das Licht der Welt und wuchs in einem sehr musikalischen Elternhaus auf. „Mein Vater ist Komponist und meine Mutter spielt Cello, ich war also mein ganzes Leben lang von Musik umgeben“, sagt sie. „Im Alter von fünf bis neunzehn spielte ich ebenfalls Cello und als ich alt genug war, habe ich in verschiedenen Chören gesungen“. Sie lernte Gitarre und Klavier und bis zu ihrem siebzehnten Lebensjahr war ihr Berufswunsch Profi-Cellistin. „Ich habe schon als kleines Mädchen Songs geschrieben und ich hatte ein wesentlich besseres Gespür für Popmusik als meine Eltern“, erinnert sie sich, „als ich siebzehn war, wurde mir mit einem Schlag klar, dass ich Sängerin werden wollte.“

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Léon gilt als die größte "musikalische Hoffnung 2016“

Sie wurde Mitglied in einer zehnköpfigen Band, deren Mitglieder von der gemeinsamen Leidenschaft für Musik angetrieben waren. Doch nach einem Jahr als Frontfrau einer Formation mit derart vielen Variablen, reifte in Léon der Wunsch heran, eine Solo-Karriere in Angriff zu nehmen, um ihre eigenen Songwriting- und Produktions-Ideen umsetzen zu können.“

„Im Herbst 2014 hatten wir ein paar Lieder zusammen geschrieben, darunter auch ‚Tired Of Talking‘. Ich wollte etwas veröffentlichen, wir hatten einige Meetings, aber es klappte nicht. Also schlug Agrin vor, einfach einen Song bei SoundCloud hochzuladen. Ich entschied mich für ‚Tired Of Talking‘, weil ich fand, dass es am meisten nach mir klingt“.

Léon gilt als die größte "musikalische Hoffnung 2016“

Das war im Juli 2015. Das Feedback war gewaltig, u.a. von Spotify (das sie für die „Spotlight on 2016“-Kampagne auswählte) und das Sony Music-Label Columbia Records (das Léon unter Vertrag nahm) – ein untrüglicher Beleg für ihren gemeinsamen musikalischen Instinkt und die Fähigkeit, gegenseitig das Beste aus sich heraus zu kitzeln. „Wir verfolgen einen Song bis zum Ende, weil wir die Richtung mögen, in die er sich entwickelt“, erläutert sie. „aber das bedeutet nicht zwangsläufig, dass wir uns dabei immer nur auf den bewährten Pfaden der Popmusik bewegen. Als ich ‚Tired Of Talking‘ schrieb, war da nur die Gitarre. Oftmals fangen wir einen Song auf dem Klavier oder mit der Gitarre an, dann schreibe ich den Text, gehe zurück zu Agrin und frage ihn: ‚Wir findest du dies?‘ und ‚Wie findest du das?‘. Es schreckt uns nicht ab, wenn es sich zu sehr vom Popsound weg orientiert, oder wenn ich beschließe, andere Genre-Elemente einfließen zu lassen, etwas Jazz oder Soul, was mir eben gerade in den Kopf kommt“.