Christopher Nolan und James Cameron wettern gegen Premieren-Idee

Freitag, 18. März 2016, 17:48 Uhr


Christopher Nolan (Foto) und James Cameron wollen nicht, dass Filme am Premierentag auch von Zuhause erhältlich sind. Die beiden Regisseure setzen sich gegen das Start-Up-Unternehmen ‚Screening Room‘ ein, das von dem Unternehmer Sean Parker ins Leben gerufen wurde.

Christopher Nolan und James Cameron wettern gegen Premieren-Idee

Demnach sollen Filme, die gerade ins Kino gekommen sind, für 50 Dollar von Zuhause aus abrufbar sein. Cameron sprach sich bereits dagegen aus und merkte an, dieses Modell würde einen „desaströsen“ Effekt auf die Einnahmen und die Zukunft von Lichtspielhäusern haben, wenn diesen ihre Exklusivität genommen werde. Nolan erklärte: „Es wird hart, die große Bedeutung der exklusiven Präsentation im Kino in der Branche zu erläutern.“

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Der Produzent Jon Landau (‚Avatar‘) erklärte: „Für uns ist es, sowohl von einem kreativen als auch finanziellen Standpunkt aus, essenziell, dass die Filme exklusiv in Kinos an ihrem Premierentag zu zeigen. Wir verstehen nicht, warum die Industrie den Zuschauern die Möglichkeit nehmen will, unsere Kunst, für die wir sehr hart arbeiten, auf dem bestmöglichen Weg zu zeigen.“ Auch die Organisation ‚Art House Convergence‘, die sich aus 600 Kinos zusammensetzt, ist gegen diese Idee. Währenddessen haben sich allerdings auch Filmemacher dafür ausgesprochen, darunter Steven Spielberg, JJ Abrams, Peter Jackson und Ron Howard.

Foto: WENN.com



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