Dienstag, 22. März 2016, 9:00 Uhr

Hulk Hogan kriegt jetzt 140 Millionen zugesprochen

Hulk Hogan hat 25 Millionen Dollar mehr zugesprochen bekommen. Für den Wrestler war das Gerichtsverfahren gegen ‘Gawker’ über das geleakte Sextape ohnehin ein voller Erfolg, denn erst am Freitag hatte ihm das zuständige Gericht eine Entschädigungssumme von 115 Millionen Dollar zugesprochen.

Hulk Hogan kriegt jetzt 140 Millionen zugesprochen

Das waren schon 15 Millionen mehr, als der Amerikaner gefordert hatte. Allerdings forderte er nach der Urteilsverkündung über seinen Anwalt noch mehr Geld, um ein Zeichen zu setzen gegen die Verletzung der Privatsphäre. Dem hat das Gericht nun stattgegeben: Hogan wurden nun in einer zweiten richterlichen Entscheidung 140 Millionen Dollar zugesprochen, wie mehrere US-Medien berichten. Damit dürfte der Anfang vom Ende der Website ‘Gawker’ besiegelt sein.

Es ist eine historische Entscheidung, denn damit geht ein US-Gericht erstmals mit dieser Härte gegen Medien vor, die die Privatsphäre eines Promis verletzen. Diverse Experten befürchten bereits starke Konsequenzen für das Presserecht. Bei den zugesprochenen 140 Millionen Dollar handelt es sich jedoch eher um einen symbolischen Wert, denn Hogan wird kaum etwas davon sehen. Zehn Millionen Dollar davon soll ‘Gawker’-Gründer Nick Denton bezahlen, weitere 100.000 A.J. Daulerio, der das Video von Hogan ins Internet gestellt haben soll. ‘Gawker’ soll als Unternehmer allerdings nur einen Gesamtwert von 83 Millionen Dollar haben. Damit steht zu erwarten, dass das Unternehmen Bankrott anmelden wird. Nach Abzug der Gerichts- und Anwaltskosten dürfte ein marginaler Teil der 140 Millionen Dollar tatsächlich beim Wrestler landen. (Bang)

Foto: WENN.com