Dienstag, 29. März 2016, 22:40 Uhr

Kesha: "Ich bin keine Sklavin der Perfektion"

Kesha hat sich gegen Diskriminierung zur Wehr gesetzt. Von Prominenten – vor allem von weiblichen Prominenten – wird seit jeher erwarrtet, dass sie makellos aussehen und nicht wenige tun der Öffentlichkeit diesen Gefallen, indem sie kurz nach der Geburt eines Kindes dank eines Personal-Trainers wieder rank und schlank aussehen.

Kesha: "Ich bin keine Sklavin der Perfektion"

Ein falsches Signal, findet Kesha und veröffentlichte ein Foto von sich auf Instagram, das sie im Bikini zeigt. Es ist kein unvorteilhaftes Foto der Sängerin, doch machte sie gleich vorweg deutlich, sie sei keine “Sklavin der Perfektion”. Die “Body Shamer” sollten sich verkrümeln, da sie für derartige Forderungen keine Zeit habe. Die Sängerin befindet sich derzeit in einer gerichtlichen Auseinandersetzung mit ihrem Produzenten Dr. Luke, der sie jahrelang missbraucht haben soll.

Mehr: Iggy Azalea will Kesha aus der Hit-Misere retten

Kesha: "Ich bin keine Sklavin der Perfektion"

Zwar wurde dem Angeklagten in der ersten gerichtlichen Entscheidung Recht gegeben, allerdings hat sich nun auch die Mutter der 29-Jährigen in die Debatte eingeschaltet und erklärt: “Sie war eine Gefangene. Er hat uns fast zerstört. Er ist wie jemand, der dich jeden Tag schlägt und dich von einer Kette baumeln lässt, dann reinkommt und dir ein Stück Brot zu essen gibt. Luke sagte dann: ‘Du siehst gut aus heute’ und hat sie damit glücklich gemacht, weil sie auf nichts anderes programmiert war, als Missbrauch zu erwarten.” Kesha hat gegen die Entscheidung der Richterin Berufung eingelegt.

Foto: Pacific Coast News/WENN.com, Instagram